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Kleinod mit Anziehungskraft

Weihnachtsmarkt auf Hof Ovensiek in Meinsen/Warber Kleinod mit Anziehungskraft

„So viele Aussteller wie in diesem Jahr hatten wir noch nie, es läuft wirklich astrein.“ Marktmeister Dirk Wehrmann wirkte zwar ein wenig erschöpft, war aber rundum zufrieden, als er den Weihnachtsmarkt Meinsen-Warber auf dem Hof Ovesiek eröffnete.

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Das Schmücken der großen Weihnachtsmarkt-Tanne stellt gewissermaßen den Startschuss der adventlichen Veranstaltung dar.

Quelle: bus

Meinsen/Warber. Das Kleinod unter den adventlichen Veranstaltungen präsentierte sich auch in seiner jetzt 16. Auflage als frohsinniges Treiben mit bemerkenswerter Anziehungskraft.

 Das lag zum einen an der in diesem Jahr um vier Aussteller reicheren Angebotspalette und zum anderen am Zusammenspiel der örtlichen Vereinigungen. „Bei der Vorbereitung eines solchen Marktes braucht man viele helfende Hände“, erläuterte Wehrmann. Nicht nur das Aufbauen der Stände benötige allerhand Tatkraft, sondern beispielsweise auch die Unterstützung des Nikolauses. Dem Rauschebart, verriet der Marktmeister, müsse beim Füllen der 200 später an die Kinder verteilten Tütchen kräftig unter die Arme gegriffen werden. „Das Eintüten hat diesmal bis halb drei in der Frühe gedauert, aber es hat auch viel Spaß gemacht.“

 Viel Spaß hatten auch die Mädchen und Jungen des örtlichen Kindergartens, die dem Markt mit dem Schmücken der großen Tanne zu einem atmosphärischen i-Tüpfelchen verhalfen. „Alles selbst gebastelt“, gab Kindergartenleiterin Renate Henning zu verstehen, die sich gemeinsam mit ihrem Team einmal mehr über eine Zuwendung des Fischereivereins Schaumburg freute. Dieser hatte im Dezember 2000 zu den Mitbegründern des Marktgeschehens gezählt. Unter den knapp zwei Dutzend Anbietern mischte auch die jüngst gegründete Dorfjugend Meinsen-Warber mit – und hatte sichtlich Spaß.

 Bleibt anzumerken, dass der Flüchtlingsunterstützerkreis wie vor zwölf Monaten eine Wunschzettelaktion organisierte. Und dass ein erklecklicher Teil der Tombola-Erlöse (Hauptpreise in diesem Jahr zwei Tablet-PCs) demnächst an die örtlichen Gruppierungen zurückfließen wird. „Damit wollen wir insbesondere die Jugendarbeit fördern“, erklärte Wehrmann, dem auch die eher widrigen Witterungsverhältnisse die positive Grundstimmung nicht verwässern konnte.  bus 

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