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Bückeburg Ortsteile Knalleffekt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile Knalleffekt
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00:18 27.08.2017
Mit dem Goaßlschnalzen lassen die Gäste aufhorchen. Quelle: bus
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Zum einen stellten die Trachtler ihr tänzerisches Können unter Beweis, zum anderen lieferten sie mit dem Goaßlschnalzen auf dem Marktplatz einen hierzulande selten gehörten Knalleffekt.

Der Goaßlschnalzen-Brauch reicht in die Zeit zurück, in der vorwiegend Pferdefuhrwerke für den Transport von Waren und Personen zuständig waren. Damals wurde von vielen Fuhrleuten bei der Einfahrt in die Ortschaften mit der Peitsche geknallt. Zur Unterscheidung setzten die Kutscher spezifische Knallfolgen ein. Im Laufe der Zeit entstanden sogar komplette Erkennungsmelodien.

1925 wurde der Verband gegründet

Dem 1925 gegründeten und heute in Ingolstadt residierenden Verband gehören mehr als 30 Vereine an. „‚Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten’ lautet unser Leitspruch“, erläuterte die Volkstanzpflegerin der Gemeinschaft, Susi Veith. Zu den Gründungsvereinen zählten Almrausch Ringsee, Almrausch-Edelweiß Kelheim, Altmühler Eichstätt, Birkalaub Ludwigsmoos, D’Traunstoana Ingolstadt, Donautaler Neuburg, Dö’Birkastoana Grasheim, Dö lustign Paartaler Schrobenhausen, D’Altmühltaler Kipfenberg, D’Ilmtaler Münchsmünster, Edelweiß Reising-Thaldorf, Schwanstoaner Pöttmes, Schloßbergler Reichertshofen und Sulztaler Berching.

Einen Schwerpunkt der Gau-Aktivitäten stellt die Pflege der Volkstrachten dar, die originalgetreu nachgeschneidert und so erhalten werden. Die Bekleidung weist große Unterschiede auf. In evangelischen Gebieten werden einfache und dunkle Trachten getragen, die Kurpfälzer Tracht in Grasheim und die Bürgertracht in Kelheim sind bunter gehalten. bus

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