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Bückeburg Ortsteile Lindenthal statt Wohlgemuth
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile Lindenthal statt Wohlgemuth
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00:28 26.03.2018
Gisela Lindenthal. Quelle: bus
CAMMER

„Ich mache mich nicht aus dem Staub“, bekräftigte Wohlgemuth, der dem Ortsparlament laut Kommunalverfassung als Mitglied des Stadtrates und in Cammer gemeldeter Einwohner weiterhin mit beratender Stimme angehört. Das „Cammeruner Ohr in Bückeburg“ bleibe dem Gremium also erhalten, stellte Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner fest. „Ich freue mich auf die Aufgabe und werde mein Bestmögliches geben“, sagte Lindenthal.

Terner berichtete über einen Ortstermin, in dessen Rahmen die Errichtung einer Bedarfsampel in Höhe der Bushaltestelle Dankerser Straße auf den Weg gebracht worden ist. Vertreter des Landkreises hätten – anders als zuvor – ihre Zustimmung zu dem Vorhaben signalisiert. Allerdings werde der Kreis sich nicht an den Kosten beteiligen, legte der Ortsbürgermeister dar. Für Planung und Bezahlung sei die Stadt Bückeburg zuständig.

Keine Eingangsklasse in der Grundschule Frille

Hinsichtlich der Herrichtung des Spielplatzes Schanzenkamp teilte Terner mit, dass im Herbst eine Zusammenkunft von Kindern, Eltern und Nachbarn organisiert werden soll. Die Sanierung soll im Frühjahr 2019 erfolgen. Der Ortsrat strebt mit Blick auf die jungen und jugendlichen Bewohner zudem die Erweiterung des Bolzplatzes an der Friller Straße um ein Basketball-Feld an.

Des Weiteren teilte der Ortsbürgermeister mit, dass in der Grundschule Frille in diesem Jahr keine Eingangsklasse gebildet wird. Die beiden betroffenen Cammeruner Kinder würden stattdessen in Lahde eingeschult. „Mittelfristig ist der Standort Frille aber nicht gefährdet“, betonte Terner. Für 2020 prognostizierten die Statistiker allein für Cammer zehn Schulanfänger.

Ortsbrandmeister Sönke Schillack machte auf die beengten räumlichen Verhältnisse der örtlichen Feuerwehr aufmerksam. Vor dem Hintergrund, dass demnächst die Fahrzeughalle eine Absauganlage erhalten werde, sei die Ausstattung mit Spinden unzureichend. Gegenwärtig stünden rund 50 Aktiven gerade einmal 18 Einheiten zur Verfügung. „Das reicht auch angesichts des gemeinsamen Einsatzes von Frauen und Männern vorn und hinten nicht“, so Schillack. „Es muss etwas passieren“, unterstrich Terner, der den Erweiterungsplänen wie der gesamte Ortsrat positiv gegenüberstand.bus