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Lokalpolitiker ziemlich baff

Jugendliche stellen Anliegen im Ortsrat vor Lokalpolitiker ziemlich baff

Der Rusbender Ortsrat hat seiner 2011 initiierten allgemeinen Bürgerbefragung jetzt eine Aktion folgen lassen, die insbesondere die Interessen von Kindern und Jugendlichen berücksichtigt.

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 Rusbender Jugendliche setzen den Ortsrat über ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge in Kenntnis.

Quelle: bus

Rusbend. Am Ende der während der jüngsten Ortsratssitzung per Powerpoint-Präsentation vorgestellten Ergebnisse waren die Lokalpolitiker ziemlich baff über Akribie und Umfang der Ausführungen.

 Stellvertretend für insgesamt 15 älter als zehn Jahre alte Rusbender machten Lia Janze, Jan Malte Fauth, Michal Kammann, Marcel Schoo und Cedric Struckmann auf verbesserungswürdige Dinge und auf ihre Wünsche aufmerksam. Einigermaßen überrascht zeigten sich die Ortsratsmitglieder darüber, dass auch bereits umgesetzte Maßnahmen Eingang in den Katalog der jungen Leute gefunden hatten. Bei genauem Hinsehen hielten sich positive (zwölf) und negative (13) Punkte in etwa die Waage.

 Bei den verbesserungswürdigen Dingen standen „sämtliche Bushaltestellen“ ganz oben auf der Liste. Es folgten Radwege (nach Helpsen und Meinsen), Sichtprobleme für Radfahrer (Kreuzung Deinser Straße/ Florianstraße) und an der Brückenabfahrt im nördlichen Bereich der Florianstraße sowie Absenkungen und Schlaglöcher im Belag mehrerer Straßen.

 In der Abteilung der Wünsche wurden zunächst ein Basketballkorb und ein kleines Fußballtor aufgelistet. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Bushaltestellen, Radwegen und Straßen fand sich dort auch das Internet. „Wenn viele drin sind, ist es überlastet und recht langsam“, erläuterten die Berichterstatter.

 Die umgesetzten Maßnahmen in den Blick nehmend, stellte das Quintett den Radweg Deinser Straße im Dorfzentrum, den Grillplatz am Kirchweg, das Dorfgemeinschaftshaus, die Bushaltestelle Florianstraße/Töpferweg sowie die Boule-Bahn und den Spielplatz gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus heraus.

 Ortsbürgermeister Andreas Struckmann lobte das Engagement der Mädchen und Jungen, betonte aber gleichzeitig, dass der Ortsrat nicht alle Wünsche erfüllen könne. „Vieles liegt nicht in unserer Macht“, verdeutlichte Struckmann. Bei Projekten wie Straßen- und Radwegebau etwa seien die Lokalpolitiker auf die Zustimmung übergeordneter Stellen angewiesen. Stadtjugendpfleger Stefan Reinecke, der die Aktion koordiniert hatte, erinnerte daran, dass auch eine Multifunktionsanlage wie in Meinsen-Warber nicht in jedem Ortsteil errichtet werden könne. „Da ist es mit dem städtischen Haushalt wie mit dem Taschengeld – wenn die Kasse leer ist, hat man Pech gehabt.“

 Gleichwie kündigte Reinecke an, die Erfüllung der Wünsche nach Mini-Fußballtor und Basketballkorb zeitnah in Angriff nehmen zu wollen. Für die (Teil-)Herrichtung der Bushaltestellen stellten die Jugendlichen weitere Eigeninitiative in Aussicht. „Im Rahmen der Dorfverschönerung wollen wir einige Wartehäuschen mit einem neuen Anstrich versehen.“  bus

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