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Mehr für die Sicherheit tun

Rückblick in Scheie Mehr für die Sicherheit tun

In schöner Regelmäßigkeit wird der Jahreswechsel zum Anlass genommen, Rückschau auf das Vorjahr zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen. In Scheie rückt Ortsbürgermeister Friedrich Meyer die Radfahrproblematik auf der Hauptstraße (L450) in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

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Friedrich Meyer.

Quelle: bus

Scheie. „Deren Lösung liegt mir schwer am Herzen“, unterstreicht der 59-Jährige. Die Problematik zählt in Scheie seit etlichen Jahren zu den am meisten erörterten Themen. Mal wurde über das Aufbringen großflächiger Symbole auf dem Asphalt, mal über die Ausweisung von Radspuren auf der Straße diskutiert. Ein anderes Mal stand die Errichtung einer Querungshilfe zur Debatte. Das Bauwerk sollte mit rund 120000 Euro zu Buche schlagen. Das Vorhaben ist Meyers Auffassung zufolge seinerzeit „absichtlich hochgerechnet“ worden, um es scheitern zu lassen. Realisiert wurde unterdessen keiner der Pläne. Gegenwärtig passieren die Radler den Ortskern überwiegend auf der Straße.

„Alle wollen aufs Rad“

„Wir sind es aber insbesondere unserer Jugend schuldig, dass sie sich möglichst gefahrenfrei bewegen kann“, führt der Ortsbürgermeister aus. Hinzu komme der stetig anwachsende Fahrradtourismus. „Alle wollen aufs Rad“, hat Meyer beobachtet, „und nicht zuletzt deswegen müssen wir mehr für die Sicherheit tun.“ In diesem Zusammenhang lobt der 59-Jährige die Installation von Geschwindigkeitsmessanlagen an den Ortseingängen. „Die bringen zwar nicht jeden zur Räson, tragen aber fraglos zur Verkehrsberuhigung bei.“

In Meyers Rückblick finden Aktivitäten der Jugendfeuerwehr und das Osterfeuer sowie Schützen- und Erntefest spezielle Erwähnung. Wobei die von der örtlichen Trachtengruppe organisierte Erntefeier in den zurückliegenden Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung genommen habe. „Mittlerweile ist das Brauchtumsfest zum Dreh- und Angelpunkt unserer Dorfgemeinschaft geworden“, erklärt der Ortsbürgermeister. „Es wird von einer starken Truppe organisiert, die ich nach Kräften unterstütze.“ Zudem erwähnt Meyer die Errichtung einer Fahrzeughalle für die Kameraden der Feuerwehr. In die neben dem bestehenden Gerätehaus hochgezogene Halle soll in diesem Jahr ein Mittleres Löschfahrzeug Einzug halten.

Trassenführung bereitet Sorge

Mit Blick in die weitere Zukunft erfüllt Meyer die derzeit debattierte Trassenführung der Bahnstrecke Hannover– Porta Westfalica mit Sorge. „Scheie wäre bei der Realisierung der gegenwärtig favorisierten Planungen die hierzulande am stärksten betroffene Kommune“, so Meyer. „Wir wären zusammen mit der Bundesstraße gewissermaßen von Trassen eingekesselt.“

Und als Landwirt und Naturfreund verliert der Ortsbürgermeister auch die Bückeburger Niederung nicht aus dem Blick. Dort bemängelt er in erster Linie das Fehlen eines schlüssigen Bewirtschaftungskonzepts. „Aber auch sonst gibt es dort viel zu tun, die Landwirte sind mit den zuständigen Landkreisstellen im Gespräch.“

Die angesprochen Themen und weitere Angelegenheiten werden in Scheie während einer jeden Freitag veranstalteten Gesprächsrunde erörtert. Die „Freitagsrunde“ war ins Leben gerufen worden, nachdem Meyer sein Büro der Jugendfeuerwehr zur Verfügung gestellt hatte. Die Teilnahme steht allen Einwohnern offen, Treffpunkt ist jeweils um 16 Uhr beim Ortsbürgermeister. „Da gibt es freundliche Hinweise und ab und zu auch mal einen Rüffel“, gibt Meyer zu verstehen. bus

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