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Neue Brücke nicht befahrbar

Kleinenbremer Mühlenbach Neue Brücke nicht befahrbar

Bei der neuen Brücke über den Kleinenbremer Mühlenbach am Lohmannschen Backhaus läuft es auf die „kleine Lösung“ hinaus. Die Brücke wird begehbar sein, nicht jedoch befahrbar. Vom ursprünglichen Vorhaben, einen Übergang zu bauen, der auch mit Autos genutzt werden kann, hat sich der Heimatverein Kleinenbremen verabschiedet.

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Im Herbst könnte hier der Neubau einer Brücke über den Mühlenbach stehen.

Quelle: ly

KLEINBREMEN. „Dafür hätten wir eine geprüfte Baustatik gebraucht“, erklärt Vorsitzender Walter Caselitz. Verlangt hatte dies die Untere Wasserbehörde beim Kreis Minden-Lübbecke. Die Kosten für eine geprüfte Statik liegen laut Caselitz im vierstelligen Bereich. Hinzu kommt die Brücke selbst. „Dieses Geld muss aus eigenen Mitteln erbracht werden“, betont der Vorsitzende. Außerdem muss der Heimatverein die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht übernehmen.

„Wir sind nun dabei, uns für die Brücke eine einfache Variante einfallen zu lassen“, hatte Heino Heine in der Jahresversammlung des Vereins erklärt. Für eine solche Brücke, so Caselitz, sei ebenfalls eine Genehmigung nötig – aber nur eine einfache Statik. Das kommt billiger.

"Das Lohmannsche Backhaus ist kein Vereinsheim"

Stehen könnte die neue Brücke im Herbst, nachdem das bisherige Bauwerk abgerissen ist. Vorgesehen ist eine Holzbrücke mit Widerlagern aus Beton, fünf Meter lang und 2,50 Meter breit. Seit Langem ist das Backhaus von der Straße nicht zu erreichen, weil der Übergang fast vier Jahre lange gesperrt war, bevor das Bauwerk abgerissen wurde. Der Mühlenbach wird zurzeit renaturiert.

Beim Neubau hofft der Vorsitzende auf Unterstützung durch die Stadt – besonders vor dem Hintergrund, dass Porta Westfalica den Tourismus weiter voranbringen will und Kleinenbremen mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten dabei eine wichtige Rolle zukommt. „Das Lohmannsche Backhaus ist kein Vereinsheim, sondern vielmehr ein Gebäude, dass der Öffentlichkeit durch uns touristisch zugänglich gemacht wird“, stellt Caselitz klar.

Wieder mit Leben füllen

Generell wünscht sich der Heimatverein mehr Unterstützung bei seinen Projekten. Konkret könne dies so aussehen, „dass Behörden sich um die Genehmigungsverfahren kümmern, damit wir das vom Hals haben“, so Caselitz. „Es heißt doch immer, dass das Ehrenamt gestärkt werden soll.“

Um das Lohmannsche Backhaus wieder mit Leben zu füllen, hatte der Heimatverein zeitweise mit der Dorfgemeinschaft verhandelt, die das Gebäude übernehmen wollte, um daraus ihr Domizil zu machen. Aus der geplanten Nutzungsvereinbarung wurde jedoch nichts. „Wir sind im Grunde ein Boule-Verein, unser Altersschnitt liegt bei über 60“, ließ die Dorfgemeinschaft verlauten und bedauerte: „Dieses Projekt in Angriff zu nehmen, schaffen wir nicht.“ ly

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