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Nichts als Flickschusterei

Abschied von bisheriger Instandsetzungspraxis Nichts als Flickschusterei

Im Verlauf der jüngsten Sitzung des Ortsrats Meinsen-Warber hat sich ein Abschied von der bisherigen Instandsetzungspraxis öffentlicher Straßen und Wege abgezeichnet.

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Der „Achumer Weg“ stellt seit vielen Jahren ein „Sorgenkind“ der Meinsen-Warberaner Lokalpolitiker dar.

Quelle: bus

Meinsen/Warber. „Das ist in unserem Leben nicht mehr machbar“, konkretisierte Manfred Rettig die in Aussicht stehende Entwicklung eines Riesenproblems.

 Im Ortsrat standen hauptsächlich Zustand und Zukunft der Verbindungen Im Brüggenfelde, Heveser Feld und Achumer Weg zur Diskussion – Straßen und Wege, die die Kommunalpolitiker zum Teil seit vielen Jahren beschäftigen. Den Achumer Weg etwa bezeichnete Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann als „unser ewiges Sorgenkind“. „Der hat uns schon im alten Ortsrat Warber beschäftigt“, rief Friedhelm Winkelhake in Erinnerung.

 „Das wird dauern. Aber wir müssen das jetzt auf den Weg bringen“, hatte der damalige Warberaner Ortsbürgermeister Rudi Beier während einer Ortsratssitzung im September 2003 weitsichtig zu Protokoll gegeben.

 Rettigs Ausführungen zufolge listet das städtische Tiefbauamt derzeit rund 310 Straßen auf. 31 von diesen befänden sich offizieller Lesart gemäß in einem ungenügenden, 132 in einem mangelhaften Zustand. Da im Haushalt bei Weitem nicht genügend Geld zu Verfügung stehe, sei eine nachhaltige Verbesserung der Situation nicht zu erwarten, gab der Leiter des Verwaltungsfachgebiets Planen und Bauen zu verstehen. „Wir müssen sehen, wie weit wir mit der Flickerei kommen.“

 Auf Wilharm-Lohmanns auf EU-Gelder abzielende Frage führte Rettig aus: „Im Moment sind auch hier keine finanziellen Mittel auf dem Markt.“ Im Gegensatz zum Ortsbürgermeister, der Kontakte zu kommunalen Spitzenverbänden wie dem Kreis- und Städtetag anregte, favorisierte der Verwaltungsvertreter Landes- und Bundespolitiker als Ansprechpartner. Rettig kündigte Herrichtungsarbeiten für die Straßen Im Brüggenfeld und Heveser Feld für das zweite Quartal dieses Jahres an. Für den Achumer Weg seien dagegen keine Maßnahmen vorgesehen.

 Der nach Achum führenden Straße scheint ohnehin keine erfreuliche Entwicklung bevorzustehen. Die teilweise aus Betonplatten bestehende Verbindung würde auch im geplanten neuen Straßenzustandskataster einen Platz im hinteren Drittel der sanierungsbedürftigen Fahrwege einnehmen, legte Rettig dar. bus

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