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Ortsrat beantragt Entschlammung

Abschlag-Gewässer Ortsrat beantragt Entschlammung

Die Funktionstüchtigkeit der Aue-Wehranlage im Bereich der Warberschen Straße (L450) und der Zustand des Mühlengrabens sind im Ortsrat Meinsen-Warber diskutiert worden. Hinsichtlich der Wehranlage teilte Bernd Meier seitens der Stadtverwaltung mit, dass sowohl das Kaskadenwehr als auch die direkt an der Straße befindliche Sperre im Anschluss an Reparaturarbeiten reibungslos funktionieren.

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Das Kaskadenwehr an der Aue ist Angaben der Stadtverwaltung gemäß funktionstüchtig.

Quelle: bus

Meinsen/Warber. Die Situation am Mühlengraben wird voraussichtlich nicht zum letzten Mal auf der Tagesordnung des Gremiums gestanden haben. Das Areal war im Jahr 2002 für rund 130000 Euro umfangreich umgestaltet worden. Es erhielt ein naturnah angelegtes Umlaufgerinne – im Volksmund Fischtreppe genannt – und ein festes Streichwehr zur Hochwasserentlastung. Zudem wurde eine Anpassung an die neuen Stauhöhen vorgenommen und die Ablaufmenge in den Mühlengraben gedrosselt. Die Arbeiten waren Teil eines Programms, das die Wiederherrichtung der Bückeburger Aue als durchgängiges Fließbiotop zum Ziel hatte.

Eine „modrig-schlickige Angelegenheit“

Die Ablaufmengendrosselung führte im Laufe der Jahre zu einer Verlandung des Grabens. „Es war damals durchaus so gewollt, dass nur wenig Wasser kontinuierlich durch den Graben fließt“, rief Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann in Erinnerung. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass das Gewässer mit der Zeit verlande. Nun sei dort eine „modrig-schlickige Angelegenheit“ vorzufinden, die zu Verdruss führe.

Andreas Paul Schöniger informierte die Ortsratskollegen über Gespräche mit Anwohnern, die Bereitschaft signalisiert hätten, sich an der Räumung des Grabens zu beteiligen und umgestürzte Äste und Bäume zu entfernen. Er schlug vor, den Zustand des Gewässers während eines Ortstermins in Augenschein zu nehmen.

Baubereichsleiter Jörg Klostermann erläuterte, dass es sich bei dem Graben um ein sogenanntes Abschlag-Gewässer handele, das nach wasserwirtschaftlicher Bedeutung nur eingeschränkt zu unterhalten sei. „Aber er ist sicher nicht freizuräumen, das ist in dem Bereich nicht erforderlich“, betonte der Baurat. Klostermann begrüßte die Anwohner-Initiative. Entsprechende Maßnahmen könnten allerdings nur in enger Absprache mit den bei der Stadt zuständigen Stellen in Angriff genommen werden.

Mit Blick auf die Freiräumung vertrat der Ortsrat eine andere Auffassung als der Baubereichsleiter und beantragte einstimmig eine Entschlammung des Grabens innerhalb der nächsten zwei Jahre. bus

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