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Ortsrat favorisiert „Krusenkamp“

Scheie / Flächennutzungsplan Ortsrat favorisiert „Krusenkamp“

Die Mitglieder des Ortsrates Scheie haben sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Areal „Am Krusenkamp“ bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes als Neubaugebiet zu berücksichtigen.

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Die Verwaltung plädiert für das Gebiet „Am Nordhofe“ (oben), der Ortsrat favorisiert das Gebiet „Am Krusenkamp“.

Quelle: bus

Scheie. Damit votierten die Lokalpolitiker gegen einen Vorschlag der Verwaltung, der für Bauwillige in Scheie die Fläche „Am Nordhofe“ vorsieht. Hintergrund der gegenteiligen Auffassung ist ein von Ortsbürgermeister Friedrich Meyer mit dem Besitzer der Nordhofe-Flächen geführtes Gespräch.

 Der Eigentümer habe ihm unmissverständlich versichert, „in seinem Leben von diesen Bauplätzen keinen mehr zu verkaufen, weil er sie für seinen Betrieb benötigt“. Somit ergebe das Festhalten an diesem Gebiet keinen Sinn, legte Meyer dar. Baubereichsleiter Jörg Klostermann hatte für einen Verbleib der Nordhofe-Flächen (etwa neun Bauplätze) im F-Plan plädiert, weil sie erschlossen seien und für sie ein gültiger Bebauungsplan existiere. Was am Krusenkamp (etwa zehn Bauplätze) beides nicht der Fall sei. Hier müssten also Straßen und Kanalisation gebaut werden. Außer den 19 Bauplätzen der beiden genannten Gebiete befinden sich in der Ortschaft zwölf weitere Flächenlücken, auf denen Häuser errichtet werden könnten.

 Die Neuaufstellung des F-Planes erfolgt vor dem Hintergrund der in Aussicht stehenden demografischen Entwicklung. Bislang gingen die Planer von einem Bauflächenbedarf von rund 50 Hektar aus, gegenwärtig wird mit einem Bedarf von nur noch rund 20 Hektar kalkuliert. Bezüglich Bückeburgs Einwohnerzahl (derzeit circa 20400) prognostizieren die Fachleute bis zum Jahr 2030 einen Rückgang auf circa 18000.

 Im 469 Hektar großen Scheie leben gegenwärtig etwa 520 Einwohner, was einem Anteil an der Gesamteinwohnerzahl von rund zweieinhalb Prozent entspricht. Die Altersstruktur ergibt für die Null- bis 17-Jährigen 17 Prozent, für 18- bis 29-Jährige 15 Prozent, für 30- bis 44-Jährige 16 Prozent, für 45- bis 59-Jährige 25 Prozent, für 60- bis 74-Jährige 17 Prozent und für 75- bis 100-Jährige zehn Prozent.

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