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Ortsteilbericht aus Rusbend

Gutes Stück vorangekommen Ortsteilbericht aus Rusbend

Die Schaumburger Nachrichten nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive den Vorstehern der Bückeburger Ortsteile Rückschau auf 2015 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen.

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Gemeinsame Treffpunkte schaffen

Das Erntefest zählt zu den Höhepunkten des Rusbender Jahreskalenders. Das Foto zeigt den Festumzug beim Passieren der Gaststätte „Schäferhof“.

Quelle: bus

Rusbend (bus). In Rusbend fasst Ortsbürgermeister Andreas Struckmann seine Eindrücke mit der unmissverständlichen Formulierung „ein schönes Jahr“ zusammen. „Wir haben viel geschafft und sind ein gutes Stück vorangekommen“, rekapituliert der 46-Jährige.

 Das „Vorankommen“ bezieht Struckmann zuvorderst auf die weitere Umsetzung mehrerer in der Ortsbefragung thematisierter Punkte. Die große Umfrage war im Mai 2011 aufgrund einer gemeinsamen Initiative der örtlichen Vereine und des Ortsrates veranstaltet worden. „Lebendig ist ein Dorf, wenn Menschen aller Altersgruppen die Straßen beleben, sich treffen, zusammen kommunizieren und gemeinsam aktiv werden“, hieß es damals in einem an alle Rusbender Haushalte verteilten Anschreiben.

 Im zurückliegenden Jahr standen vor allem Belange der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund der seinerzeit angeregten Aktivitäten. Diese hatten im Anschluss an zwei Treffen mit dem Stadtjugendpfleger in einer eigens zusammengestellten Powerpoint-Präsentation im Ortsrat auf ihre Interessen aufmerksam gemacht. In deren Folge nahmen die freiwilligen Helfer der Dorfverschönerung Pflasterarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus, die Installation eines Basketballkorbes und zweier Ballspieltore sowie die Herrichtung des Grillplatzes am Kirchweg in Angriff. Unter tatkräftiger Mithilfe der Jugendlichen erhielten zwei Buswartehäuschen ein farbenfrohes Aussehen.

 Zudem finden im Rückblick des Ortsbürgermeisters Osterfeuer, Boule-Turnier und Erntefest besondere Erwähnung. Die drei Veranstaltungen hätten jeweils einen „picobello Verlauf“ genommen. „Rundum gut“, bilanziert Struckmann, der darüber hinaus das Engagement von Marlies Spiehl und Ernst Spannuth würdigt. Spiehl zeichnete etliche Jahre lang für die Geschicke des örtlichen Seniorentreffs verantwortlich und ist 2015 offiziell verabschiedet worden.

 Spannuth hat sich große Verdienste um die Erstellung einer Chronik erworben, die am Freitag, 12. Februar, ab 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus vorgestellt werden soll. „Ernst hat wohl 40 Jahre lang Erkenntnisse über Rusbend zusammengetragen; dafür kann unser Dank nicht groß genug sein“, erklärt der Ortsbürgermeister. Während der Präsentation erwartet die Besucher eine rund 430 Seiten umfassende Publikation.

 Mit Blick auf lokalpolitische Schwerpunkte nennt Struckmann die Bauvorhaben Rad/Gehweg Deinser Straße und Brücke am früheren Konsum-Geschäft. Beiden Projekten soll ein besonderes Augenmerk der Ortsratsmitglieder gelten. Überdies wird die Umgestaltung und Erweiterung des in den achtziger Jahren angelegten Spielplatzareals Florianstraße auf der Agenda des Ortsrates verbleiben.

 Dass Struckmann diesem im Anschluss an den Kommunalwahl-Urnengang im September weiterhin angehören wird, ist dem gegenwärtigen Erkenntnisstand zufolge recht unwahrscheinlich. „Ich werde definitiv nicht erneut kandidieren“, lässt der 46-Jährige ausdrücklich wissen – weder für Rat noch Ortsrat. „Aus persönlichen und beruflichen Gründen“, wie der seit 1999 amtierende Ortsbürgermeister erläutert.

 In diesem Jahr trat Struckmann, der schon als 16-Jähriger mit Organisationsaufgaben in der örtlichen Trachtengruppe betreut und 1991 erstmals in den Ortsrat gewählt worden war, die Nachfolge von Friedrich Pöhler an. Seit 2001 verfügt der Sozialdemokrat über Sitz und Stimme im Stadtrat, seit 2006 gehört dem Verwaltungsrat an.

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