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Pastorenhaus wird reaktiviert

Ortsteilbericht aus Evesen Pastorenhaus wird reaktiviert

Die Schaumburger Nachrichten nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive den Vorstehern der Bückeburger Ortsteile Rückschau auf 2015 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen.

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Ende Juli ist Evesen Gastgeber für rund 300 junge Leute gewesen, die auf dem Areal des Sportzentrums zum Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehren zusammenkommen sind.

Quelle: bis

Evesen (bus). In Evesen misst Ortsbürgermeister Horst Schwarze der Errichtung einer Kinderkrippe besondere Bedeutung bei. „Nach einigem Hin und Her sind wir jetzt auf einem guten Weg“, gibt der 72-Jährige zu verstehen.

 Die für 15 Mädchen und Jungen ausgelegte Krippe entsteht derzeit im ehemaligen Petzer Pastorenhauses, das seit dem Umzug des Pastors ins benachbarte Fachwerkgebäude leer steht. Mit dem „Hin und Her“ spricht Schwarze unter anderem auf den Umstand an, dass als Standort der Einrichtung eingangs der Planungen die Räumlichkeiten des in Röcke beheimateten Seniorenclubs vorgesehen waren. Dagegen war der Ortsbürgermeister vehement und inklusive einer Rücktrittserwägung ins Feld gezogen. Für den Fall einer Realisierung der Pläne hatte er zu verstehen gegeben: „Dann werde ich in unserer Großgemeinde kein Bürgermeister mehr sein.“

 Mittlerweile ist das Thema „Seniorenclub“ vom Tisch. Im Anschluss an umfangreiche Gespräche zwischen der Kirchengemeinde Petzen, der Landeskirche und der Kommune erfolgte der Beschluss zur Reaktivierung des früheren Pastorenhauses einvernehmlich. „Schließlich ist eine tragfähige Übereinkunft gefunden worden“, fasst Schwarze zusammen, der für 2015 auf den Abschluss von fünf weiteren baulichen Maßnahmen verweist – die Straßen Am Sportfeld, Am Sonnenhang und Am Meierhof sowie Arbeiten im Bereich der Grundschule und des alten Schulgebäudes.

 Mit Blick auf die Straßenbauarbeiten stellt der Ortsbürgermeister den beteiligten Firmen ein rundweg positives Zeugnis aus. „Ich habe von den betroffenen Anwohnern keinerlei Klagen gehört, alle sind zufrieden.“ Hinsichtlich der Straße Am Meierhof wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit über die Installation einiger Begrenzungspfähle nachgedacht.

 Des Weiteren stellt Schwarze die Aktivitäten von Feuerwehr und Dorfgemeinschaft heraus. Die Feuerwehrkameraden zeichneten mitverantwortlich für Organisation und Realisierung des zehnten Stadtzeltlagers, das Ende Juli rund 300 Nachwuchsfeuerwehrleute auf dem Areal des Sportzentrums zusammenführte. „Fraglos ein Glanzlicht für unsere Großgemeinde, große Klasse“, hält der Ortsbürgermeister rückblickend fest.

 Die Dorfgemeinschaft hat beim im September gefeierten Erntefest mit der Veranstaltung eines „Bayerischen Abends“ neue Wege beschritten und dafür viel Lob erhalten. „Ein Highlight unserer Festivitäten“, erklärt Schwarze, der zudem die breit gefächerte Angebotspalette der örtlichen Vereine rühmt. „Durch deren Vielfalt ist hier eigentlich immer etwas los.“

 Fürs laufende Jahr sieht die Eveser Abteilung des städtischen Haushalts Ausgaben für den Kindergarten „Pusteblume“ und die Grundschule sowie für den Ausbau der Straße Nordring vor. Die Herrichtung des Nordringes steht 2017 auf der lokalpolitischen Tagesordnung; der auf 50000 Euro veranschlagte Etat-Posten bezieht sich auf die Planungskosten des Vorhabens. Darüber hinaus legt der Ortsbürgermeister ein spezielles Augenmerk auf das Baugebiet „Pfahlwinkel“ und die Zukunft der Gaststätte „Eveser Krug“.

 Hinsichtlich des am Pfahlwinkel geplanten Neubauareals äußert sich Schwarze ziemlich zuversichtlich. „Es sieht ganz gut aus. Es könnte sein, dass wir bald anfangen können.“ Für den zuletzt als „Schnitzelhaus“ betriebenen „Krug“ soll möglichst schnell ein neuer Pächter gefunden werden. „Das Gebäude und dessen Bewirtschaftung spielt für uns schon wegen des großen Saales eine wichtige Rolle“, betont der Ortsbürgermeister.

 Schwarze lässt keinen Zweifel an seiner erneuten Kandidatur im Rahmen der für September terminierten Kommunalwahlen aufkommen. „Falls die Gesundheit mitspielt, sehe ich keine Schwierigkeiten.“

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