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Pläne liegen in der Schublade

Hartings Wassermühle in Kleinenbremen Pläne liegen in der Schublade

Mit dem Umbau des Hauptgebäudes von Hartings Wassermühle in Kleinenbremen hat sich der örtliche Heimatverein ein großes Projekt vorgenommen. Wann es losgehen kann, steht allerdings noch nicht fest. Zunächst muss Geld aufgetrieben werden.

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Wenn das Hauptgebäude (links) von Hartings Mühle (rechts) umgebaut ist und ein Dorfcafé einzieht, wird das Ausflugsziel voraussichtlich noch attraktiver.

Quelle: ly

KLEINENBREMEN. „Dass der Kreis an Fördermittel kommt, setzt eine Planung voraus“, erklärt Walter Caselitz, Vorsitzender des Vereins.

Deshalb haben die Heimatfreunde und der Mühlenverein des Kreises, dem das gesamte Ensemble seit 2015 gehört, ihr Vorhaben vor Ort unter anderem Abgesandten des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege (Münster) vorgestellt. „Die Behörden haben auf einige Details aufmerksam gemacht, das Projekt aber grundsätzlich gutgeheißen“, berichtet Caselitz.

Um schnell an Fördermittel zu kommen, sollte ein fertiges Konzept vorliegen. Die gemeinsamen Pläne von Heimatverein Kleinenbremen und Kreis-Mühlenverein liegen bereits in der Schublade, müssen vom Amt für Denkmalpflege aber noch genehmigt werden. Die Hartingsche Mühle steht unter Denkmalschutz.

Dorfcafé und museale Ausstellung

Zurzeit geht es vor allem darum, das Haupthaus zu sichern. „Wir müssen den Giebel möglichst schnell sanieren, um den weiteren Verfall des Gebäudes zu stoppen“, mahnte Heino Heine vom Heimatverein während der Hauptversammlung zur Eile.

Heine kennt sich aus, denn er ist Architekt. Nach dem Umbau soll in die Deele und Nebenräume im Erdgeschoss des Hauptgebäudes ein Dorfcafé einziehen. In den früheren Stallungen ist eine museale Ausstellung vorgesehen, im ersten Stock eine Hausmeisterwohnung. In der eigentlichen Mühle nebenan sind bereits Portas einziges Dorfmuseum sowie ein Mühlenstübchen untergebracht.

Im Sommer 2016 war Hartings Mühle überregional bekannt geworden: 500 Fans wollten sich Open-Air-Kino mit Großleinwand auf dem Gelände nicht entgehen lassen. Kleinenbremen war damit einer von 19 Orten in ganz Nordrhein-Westfalen für das Projekt „FilmSchauPlätze NRW“. ly

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