Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
„Regioport“ nach wie vor Hauptthema

Cammer: Rückblick und Vorausschau „Regioport“ nach wie vor Hauptthema

Die SN nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive Vorstehern der Bückeburger Ortsteile Rückschau auf 2014 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen.

Voriger Artikel
Hafenareal für 5,2 Millionen Euro hergerichtet
Nächster Artikel
Fritz das Kitz

Hans-Georg Terner

Quelle: pr.

Cammer. In Cammer bleibt für Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner das Hauptthema der am Mittellandkanal geplante Containerumschlagplatz „Regioport“. „Der Hafen wird uns wohl auch im nächsten Jahr beschäftigen“, vermutet der 65-Jährige.

 Das Neubauvorhaben ist im Juni 2014 Gegenstand eines vom Ortsrat an die Mitglieder des Planungsverbandes gerichteten offenen Briefes gewesen. „Nach wie vor bestehen bei uns und unseren Mitbürgern gegenüber dem Bebauungsplanentwurf in mehrfacher Hinsicht Bedenken“, hielten die Verfasser fest. Die Bedenken berührten vor allen Dingen die Punkte Lärm, Licht, Verkehr und Schadstoffe.

 „Der geplante Containerhafen und das sich an den Hafen anschließende Gewerbegebiet greifen massiv in den Lebensraum der Cammeruner Bevölkerung ein“, stellten die Autoren fest. Und: „Cammer ist ein bisher ländlich geprägter Raum, in dem das nun überplante Gebiet sowohl als landwirtschaftliche Nutzfläche als auch als Naherholungsgebiet eine wichtige Rolle spielt.“ Die nun vorliegende Planung stelle in mehrfacher Hinsicht einen Dammbruch dar.

 Inzwischen ist die seinerzeit kritisierte Planung kassiert worden. Im Rahmen eines im Oktober organisierten Hintergrundgesprächs sind die unterschiedlichen Auffassungen ausgetauscht worden. „Dabei haben wir viel Verständnis geerntet“, ruft der Ortsbürgermeister ins Gedächtnis. Der aktuelle Entwurf beschreibt die beabsichtigten Schritte wesentlich präziser als sein Vorgänger.

 Terners zweites wichtiges Thema betrifft die Situation der Cammeruner Kindergartenkinder und Grundschüler. Hier hatte es Überlegungen um die Standorte Wietersheim (Kindergarten) und Frille (Grundschule) gegeben. Eine Befragung der betroffenen Eltern ergab ein eindeutiges Votum für die Beibehaltung der gegenwärtigen Regelungen. Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach sagte im Ortsrat zu, dass ohne die Zustimmung der Erziehungsberechtigten keine Veränderungen vorgenommen würden. „Im Moment haben wir Ruhe“, fasst der Ortsbürgermeister den Stand der Dinge zusammen.

 Des Weiteren sei an die aus Anlass der vor 40 Jahren in Bückeburg vollzogenen Gebietsreform (und der 1972 in Kraft getretenen Ländergebietsreform, in deren Folge Cammer etliche Hofstellen an Frille verlor) auf die Beine gestellte Veranstaltung erinnert. Und an etliche von örtlichen Gemeinschaften ausgerichtete Aktivitäten wie etwa die Aktion saubere Landschaft, den Schnatgang, das Maibaumaufstellen, die Feste der Schützen und der Dorfjugend sowie an einen Besuch in der brandenburgischen Partnerkommune, die auch den Namen Cammer trägt.

 „Das Schönste, was wir haben“, lässt Terner durchaus positiv in die Zukunft blicken. Mit dem „Schönsten“ spielt der Ortsbürgermeister auf den in der Ortschaft 2014 geborenen Nachwuchs an. Alles in allem haben hier im Berichtszeitraum neun Kinder das Licht der Welt erblickt. Was noch einmal eine erfreuliche Steigerung gegenüber 2013 (fünf Geburten) darstelle. „Das sind doch richtig gute Zahlen“, unterstreicht der Familienvater. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg