Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
„Respekt und alle Hochachtung“

Erntefest in Rusbend „Respekt und alle Hochachtung“

Kräftiges Lob für die Organisatoren des Rusbender Erntefestes: „Normalerweise kommt das Beste immer am Schluss, aber in Bückeburg ist es diesmal anders herum“, hat Bürgermeister Reiner Brombach im am Dorfgemeinschaftshaus errichteten Festzelt unter dem tosenden Beifall der Trachtenträger festgehalten.

Voriger Artikel
Feuer auf Schloss Baum
Nächster Artikel
Ruf in die ganze Welt

Im Festzelt herrscht ausgelassene Fröhlichkeit.

Quelle: bus

Rusbend. „Hier ist die Welt noch in Ordnung. Ich gratuliere ganz herzlich“, ergänzte das Stadtoberhaupt.

 Klaus Harmening erinnerte an die Anfänge des Feierreigens. Seinerzeit sei der Umzug mit drei Wagen absolviert worden. „Der Fortschritt ist einfach fantastisch“, konstatierte der Ortsbürgermeister angesichts von nun 23 Traktor-Gespannen. „Ihr habt mal wieder alles toll gemacht, Respekt und alle Hochachtung.“

 Pastor Ulrich Hinz stellte den zusammenhaltenden Charakter des Festes heraus. „Ihr führt den Ort zusammen, davon kann man auch in der Zukunft leben“, meinte der Geistliche, der sich eine vergleichbare Veranstaltung auch für das benachbarte Meinsen-Warber vorstellen könnte. „In dieser Hinsicht habt ihr eine ganz gute Vorlage gegeben“, erklärte Hinz, bevor er gemeinsam mit der Festgesellschaft das traditionelle „Nun danket alle Gott“ anstimmte.

 Das dreitägige Festgeschehen hatte am Freitag mit einem vom „DMW Project since 2004“ gestalteten Disco-Abend einen fulminanten Auftakt genommen. Vereinsvorsitzender Marvin Wiebke schätzte die Zahl der Besucher auf rund 900.

 Am Sonnabend stand ein Gastspiel der Top-40-Formation „Rio die Band“ auf dem Programm. Bevor am Sonntag der große Festumzug Fahrt aufnahm, kamen die Rusbender unter den in Blau-Weiß-Rot geschmückten Zeltplanen zu einem Gottesdienst mit anschließendem Erbsensuppe-Essen zusammen.

Strohpuppen überstehen Fest nicht unbeschadet

Der Zug begann in diesem Jahr per pedes – Erntebauer Julian Blumenscheit – der im Anschluss an die Ausfahrt mit Erntemaid Larissa Belte örtliche Geschehnisse Revue passieren ließ – wohnt gleich nebenan.

 Die von zahlreichen Zuschauern flankierte Tour führte über die Stationen Bolzplatz (Töpferweg), Familie Drewes (Sägewerk) und Familie Wiebke (Heveser Straße). Während des Umzuges wurden im Festzelt Kaffee und Kuchen sowie Livemusik geboten.

 Mit von der Partie waren außer den Gastgebern Delegationen aus Lauenhagen, Vehlen, Volksdorf, Meinsen-Warber, Heeßen, Nammen, Cammer, Evesen, Niedernwöhren, Südhorsten, Scheie, Meerbeck und Echtorf sowie die Landjugend Rechtes Weserufer.

 Mit dem Einzug der Kronen aufs Festzelt erreichte die Veranstaltung ihren Höhepunkt. „Das war ein richtig geiles Wochenende“, bilanzierte Erntebauer Blumenscheit eingangs der Ernterede. Bevor das „DMW Project“ das ereignisreiche Wochenende ausklingen ließ, wechselten die Trachtenträger zum Tanzen der „Obernkirchener Tampete“ auf die Straße vor dem Festzelt.

 Als einzigen kleinen Wermutstropfen notierten Besucher, dass das zu Werbezwecken an der Rusbender Straße aufgestellte Strohpuppen-Pärchen das Festgeschehen nicht vollends unbeschadet überstand. Das Ernte-Fräulein präsentierte sich am Sonntagnachmittag kopflos. Es soll allerdings nur sein Haupt und keinesfalls seine gute Laune verloren haben, war zu hören. bus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg