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Bückeburg Ortsteile Rohrkorrosion und Scherbenbildung
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00:23 18.10.2015
Die Untersuchung mit einer Videokamera hatte die Schäden im Februar dieses Jahres aufgedeckt. Quelle: thm
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Buchholz

Als Mitte des Jahres die drei Querungshilfen eingebaut wurden, sind an diesen Stellen auch die darunter liegenden Regenkanäle ausgetauscht worden. Jetzt überlegt der Gemeinderat, wann und wie auch der Rest der schadhaften Rohrleitungen saniert werden kann.

„Auch das, was zurzeit noch so halbwegs in Ordnung ist, wird irgendwann einmal saniert werden müssen“, hatte Bauingenieur Andreas Kruse vom gleichnamigen Planungsbüro aus Porta Westfalica im März vorhergesagt. Präzise bedeutet das: Zwischen dem Ortseingang im Nordosten und der über die Kleinbahntrasse führenden Brücke liegen auf einer Länge von 570 Metern schadhafte Rohre rechts und links der Fahrbahn unter den Gehwegen im Boden. Bis auf einen Rohrbruch tritt an Schäden die gesamte Palette des Möglichen auf: eingewachsene Wurzeln, Rohrkorrosion, ins Rohr ragende Anschlussstutzen, durch Druck horizontal oder vertikal versetzte Muffen und – am schlimmsten – Scherbenbildung.

Die Sanierungskosten hat der Bauingenieur für eine 200 Meter lange Referenzstrecke exakt ermittelt und danach auf die Gesamtlänge hochgerechnet. Das Austauschen der alten durch neue Rohre würde demzufolge zirka 500000 Euro kosten, das Reparieren oder Sanieren im Inlinerverfahren wäre mit rund 650000 Euro teurer. Für den Abschnitt von der Bahnbrücke bis runter zur Schlingmühle sind die Schäden bislang noch nicht ermittelt worden, was jetzt aber bald geschehen soll. In diesem 450 Meter langen Bereich ist nur auf einer Fahrbahnseite ein Kanalrohr verlegt worden. Mithin wird der Sanierungsaufwand vermutlich geringer ausfallen als im oberen Teilstück; folglich dürften auch die Kosten niedriger liegen.

Auf Nachfrage von Ratsherr Frank Rinne (SPD) bezifferte Kruse die Haltbarkeit neuer Rohre auf etwa 80 bis 100 Jahre, die von im Inlinerverfahren sanierten Rohren auf etwa 30 bis 40 Jahre. Mit Blick auf die Eilbedürftigkeit der Sanierung fragte Rinne auch, wie groß die Gefahr etwaiger Unterspülung sei. Kruses sibyllinische Antwort: „Die Seitenbereiche stecken voller Risiken.“

Wolfgang Witt (WiB) favorisierte das Verlegen neuer Rohre, das Reparieren der alten Rohre hielt er für „Flickschusterei“.

Bürgermeister Hartmut Krause wies auf einen anderen wichtigen Punkt hin. Das Sanieren der Regenwasserkanäle, bei dem zumindest Teile der Fahrbahndecke aufgerissen und anschließend auf Kosten der Gemeinde wiederhergestellt werden müssen, solle hinsichtlich einer ohnehin anstehenden Sanierung der Fahrbahndecke mit dem Landesstraßenbauamt Hameln als Straßenbaulastträger möglichst zeitlich abgestimmt werden. Gegebenenfalls müsse man dann größere Schadstellen im Kanalnetz punktuell vorab reparieren. Wegen der unausweichlichen Kostenteilung zwischen Land und Gemeinde verbindet Krause damit die Hoffnung, die Behörde in Hameln dazu bewegen zu können, die Fahrbahn der Bückebergstraße eher als geplant zu sanieren.

Der Gemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme, die Planung weiter voranzutreiben und Gespräche mit dem Straßenbauamt aufzunehmen. thm

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