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RuMeiWa zündet die Lampions an

Warber / Dorfgemeinschaftsfest RuMeiWa zündet die Lampions an

Ein abendliches Sommeridyll hat erneut das Lampionfest in Warber seinen zahlreichen Besuchern geboten. In der lauschigen Atmosphäre des Auegrundes rund um den kleinen Dorfteich bot die von der Interessengemeinschaft „RuMeiWa“ (Rusbend, Meinsen und Warber) organisierte sechste Auflage des geselligen Dorfvergnügens wieder Musik, Unterhaltung, diverse flüssige und nahrhafte Erbaulichkeiten und natürlich jede Menge Lampions und Lichteffekte.

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Beim geselligen Dorfvergnügen sorgt der Spielmannszug Meinsen Warber für den guten Ton.

Quelle: jp

Warber. „Bei den Lampions und den Lichteffekten haben wir noch einmal kräftig draufgelegt“, konstatierte „RuMeiWa“-Vorstandsmitglied Michael Wilke mit sichtlichem Stolz. Mittelpunkt des farbenprächtigen Geschehens, das natürlich erst zu vorgerückter Abendstunde seine volle optische Wirkung entfaltete, war wieder der Dorfteich mit den darin installierten und mit wechselnden Farben illuminierten Fontänen. Dazu boten weit über hundert andere Laternen und Lichtspender sowie zahlreiche angestrahlte Bäume malerisches Flair und Ambiente.

 Umgestaltet hatten die Festorganisatoren auch das Stand- und Zeltensemble rund um den Dorfteich. So wartete das Angebot an Pommes frites sowie an gegrillten Leckereien diesmal in zwei getrennten Ständen, um nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres dem Ansturm hungriger Leckermäuler effizienter Herr zu werden. Der Waffelstand war hingegen von seinem Vorjahresstandort auf die gegenüberliegende Teichseite Richtung Grundschule gerückt, während auf der Westseite zwei große Zelte mit Sitzgarnituren bereit standen, um den Festgästen im Falle schlechten Wetters Unterschlupf zu bieten. Das Wetter zeigte sich jedoch von seiner überwiegend angenehmen Seite und ließ nur zu Beginn des Fests einige Minuten lang dicke Regentropfen auf Warber herabregnen. Einiges an Fleiß hatten die Festorganisatoren in die Vorbereitung des Untergrunds investieren müssen: Wäre der nicht mit einer Folie ausgelegt und mit Rindenmulch abgestreut worden, hätten sich sicherlich nicht wenige Besucher schlammige Füße geholt.

 „Einfach toll, dass hier so ein Dorffest auf die Beine gestellt wird“, befand Walttraud Sawatzki aus Warber, die mit ihrem Mann Siegfried und mehreren Freunden vor einer malerisch beleuchteten Kopfweide das Festgeschehen genoss. Dass die Besucherscharen in diesem Jahr nicht ganz so umfangreich in den Auegrund strömten wie noch 2012 und 2013, dürfte vor allem den derzeit noch laufenden Schulferien zuschulden sein. Die schlugen sich auch im Musikprogramm des Abends nieder: Hatten vor einem Jahr noch drei Ensembles dem Publikum klingende Kurzweil geboten, so war dies diesmal nur der Schalmeienkapelle und dem Spielmannszug Meinsen-Warber vorbehalten. Der Posaunenchor des CVJM Meinsen fehlte schlicht urlaubsbedingt.  jp

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