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Rückschau auf Bückeburger Ortsteile

Regioport bleibt Hauptthema Rückschau auf Bückeburger Ortsteile

Die Schaumburger Nachrichten nehmen den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive den Vorstehern der Bückeburger Ortsteile Rückschau auf 2015 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen.

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Die Errichtung des Bundesbahn-Bauwerks verdeutlicht, dass der Hafenbau konkrete Formen annimmt.

Quelle: bus

Cammer. In Cammer kommt Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner kurzerhand auf das geplante Containerterminal Regioport zu sprechen. „Der Hafen hat uns sicher am meisten beschäftigt“, erläutert der 66-Jährige.

Als Vorbote des ambitionierten Vorhabens betrachten viele Cammeruner ein Bundesbahn-Bauwerk, das im April 2015 mit hohem technischem Aufwand am Rande des geplanten Hafenareals errichtet wurde. Die für die Erschließung des Geländes per Straßenverkehr notwendige Konstruktion war neben der Trasse in die Höhe gezogen und mittels kräftiger Schubaggregate an ihren endgültigen Standort verfrachtet worden. Für die Installation des mehr als 1300 Tonnen wiegenden Kolosses, der rund 32 Meter zurücklegen musste, stand den Baufirmen lediglich ein 78-stündiges Zeitfenster zur Verfügung.

Mittlerweile sind auch an der Bückeburger Aue Arbeiten zu beobachten, die unmittelbar mit den Hafenplänen zu tun haben. „Dort ist als Ausgleichsmaßnahme eine Renaturierung des Baches vorgesehen“, legt Terner dar, der im gleichen Atemzug an eine beim Verwaltungsgericht eingereichte Klage der in Cammer ansässigen Bürgerinitiative Containerhafen erinnert. „Wir müssen abwarten, was passiert“, fasst der Ortsbürgermeister den aktuellen Stand der Dinge zusammen.

Jenseits des Regioport-Geschehens vermittelt Terner einen ziemlich zufriedenen Eindruck. „Es läuft ganz gut“, sagt der Ortsbürgermeister, womit er vor allen Dingen auf das rege Vereinsleben anspricht. „Unser Erntefest beispielsweise ist wieder einmal ein Kracher gewesen“, dankt er der organisierenden Dorfjugend. Des Weiteren findet der Nachwuchs der Feuerwehr die lobende Erwähnung Terners. „Die jungen Leute sind gut sortiert und haben nicht nur die ersten beiden Plätze bei den Stadtmeisterschaften belegt, sondern auch bei der Aktion „Saubere Landschaft“ kräftig mit angepackt.“

Als weitere Gemeinschaftsaktivitäten führt Terner das Aufstellen des Maibaumes, den „Tag des Baumes“, den Waldgottesdienst, die gemeinsam mit der Nachbarortschaft Päpinghausen veranstaltete Seniorenweihnachtsfeier und eine Umfrage zur Einführung eines Bürgerbusses an. An der Befragung haben sich in Cammer im Vergleich zu anderen Bückeburger Ortsteilen relativ viele Personen beteiligt. „Wir hatten mehr als ein Drittel Rückläufer, die Einführung wäre für uns eine gute Sache“, erklärt der Ortsbürgermeister.

Ob darüber bereits 2016 endgültig entschieden wird, steht angesichts der noch nicht erfolgten Auswertung derzeit allerdings noch in den Sternen. Etwas konkreter zeichnet sich die Realisierung eines Baugebietes im Zuge der Dankerser Straße ab. Dort rechnet Terner ebenso mit einem zügigen Fortschritt wie hinsichtlich der am Dorfgemeinschaftshaus vorgesehenen Überdachung. Das Dach soll bei Veranstaltungen wie dem Maibaumaufstellen (1. Mai) und dem Schützenfest, das 2016 wieder am Himmelfahrtstag, 5. Mai, gefeiert wird, zusätzlichen Schutz bieten.

Im Jahreskalender sind als weitere Höhepunkte mit festen Terminen zudem das Erntefest (16. Juni), ein Brunnenfest bei Ehrenortsbürgermeister Friedrich Rösener (17. Juni), der Waldgottesdienst bei Friedrichsruh (3. Juli) und das Erntefest (16. bis 18. September) vermerkt. Darüber hinaus beabsichtigt der Ortsrat, einen Schnatgang zu veranstalten. Mit Blick auf die am 11. September auf der Tagesordnung stehenden Kommunalwahlen lässt Terner keinen Zweifel an seiner abermaligen Kandidatur aufkommen. „Ich trete wieder an“, lässt der 66-Jährige kurz und knapp wissen. bus

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