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Ruf in die ganze Welt

Erntefest Scheie Ruf in die ganze Welt

„Hier können selbst die Bayern noch etwas von uns lernen“, hat Bürgermeister Reiner Brombach während seiner Festansprache beim Scheier Erntefest augenzwinkernd zu verstehen gegeben.

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Die jungen Trachtenträger lassen die sprichwörtlichen „Roten Röcke“ fliegen.

Quelle: bus

SCHEIE. Damit bezog sich das Bückeburger Stadtoberhaupt auf die Teilnahme einer Delegation vom Donaugau-Trachtenverband, die der zweitägigen Feier einen beinahe internationalen Akzent verlieh. Das Mittun der weit angereisten Besucher überrasche ihn indes nicht ungemein, „denn aus Scheie und aus Bückeburg geht der Ruf in die ganze Welt“.

Das Erntefest sei einmal mehr als großer Erfolg zu betrachten, stellte Brombach fest. „16 Wagen, darauf kann man stolz sein.“ Ortsbürgermeister Friedrich Meyer kam zunächst auf etliche „Kummerpunkte unserer Zeit“ zu sprechen, zeigte aber anschließend auf, „wie gut es uns hier in Scheie geht“. Obwohl Struktur- und Klimawandel auch an dieser Ortschaft nicht vorbeigingen, könne er konstatieren, „dass Scheie trotz aller Widrigkeiten und Querelen des täglichen Lebens für mich ein ganz besonderes Stückchen dieser Erde ist“, mit tollen Menschen und einem aktiven Dorfleben. „Und wenn wir uns das bewahren, kann uns so leicht nichts erschüttern“, legte Meyer dar.

DVD gegen Geschenkkorb

Pastor Jan-Uwe Zapke sagte: „Ihr habt es geschafft, dass die nächste Generation Verantwortung übernimmt.“ Eine Tradition wie etwa die Schaumburger Erntefeste sei immer dann lebendig, wenn es gelinge, die Nachfolgegeneration einzubinden. „Darum freue ich mich sehr über die große Zahl der jungen Leute, die hier trotz des Wetters tanzen und fröhlich sind“, unterstrich der Geistliche.

Bevor die Erntekrone ihren Weg auf das am Dorfgemeinschaftshaus errichtete Festzelt fand, ließen Heike Schaper und Dirk Schmöe als „Stiene“ und „Heini“ Amüsantes aus dem Dorfgeschehen des zurückliegenden Jahres in plattdeutscher Sprache Revue passieren. Darüber hinaus tauschten Trachtengruppen-Vorsitzender Dennis Wilharm und Donaugau-Volkstanzpflegerin Susi Veith Gastgeschenke aus – ein Korb voller Schaumburger Spezialitäten gegen eine DVD „Rundflug über Bayern“. „Es ist immer wieder schön bei Euch, ich selbst komme mit meiner Familie ja schon über 20 Jahre daher“, erklärte Veith.

Das Festgeschehen hatte am Sonnabend mit einem von der Formation „Crossfader“ bestrittenen Tanzabend begonnen. Der von den Hamelern servierte Mix aus Pop, Rock und Soul kam bestens an. „Das Zelt war proppevoll“, berichtete Meyer.

Stärkung nach dem Umzug im Festzelt

Am Sonntag standen zum Auftakt das Katerfrühstück und die traditionelle Kronenversteigerung auf dem Programm. Der große Festumzug der geschmückten Traktor-Gespanne führte vom Gemeinschaftshaus über die Stationen Zimmermannsplatz, An den Höfen/Dorfstraße, Rethof und Marktplatz zurück zum Ausgangspunkt.

Außer den örtlichen Gespannen und den bayerischen Gästen waren Trachtenträger der Tanzfreunde Meinsen-Warber, der Landjugend Rechtes Weserufer, der Schaumburger Auslese, der Trachtengruppe Rusbend, der Dorfjugend Vehlen, der Dorfjugend Meinsen-Warber, der Dorfjugend Cammer, der Dorfjugend Niedernwöhren und der Kornmasch sowie ein Wagen aus Borstel unterwegs.

Während des Umzugs tischten die Veranstalter im Festzelt Kaffee und Kuchen auf. Dietmar Ostermeier kümmerte sich um die Unterhaltung der jungen Besucher. Kameraden der Feuerwehren Müsingen und Scheie sorgten für den reibungslosen Verlauf der mehrstündigen Rundreise. bus

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