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Bückeburg Ortsteile Sanierung dauert noch bis April 2013
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Ortsteile Sanierung dauert noch bis April 2013
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20:32 15.11.2012
Die vom Alten Weg zur Widdserburg führende Verbindungsbrücke wird gegenwärtig unter dem Schutz einer Zeltplane hergerichtet.Voraussichtlich im April 2013 soll die Stahlkonstruktion an ihren angestammten Standort zurückkehren. Quelle: bus
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Scheie (bus)

Das teilte Baubereichsleiter Jörg Klostermann während einer Sitzung des Ortsrates Scheie mit. Ein definitiver Termin sei gegenwärtig noch nicht zu benennen, da eine Antwort der Bundesbahn auf einen entsprechenden Antrag ausstehe. Für die Rückinstallation werden umfangreiche Eingriffe in den Zugverkehr notwendig.

 Das ist beim Ausbau zwar auch der Fall gewesen, gestaltete sich aus Sicht der Stadt aber weniger kompliziert, da die Demontage parallel zu Aktivitäten der Bahn am Kornmasch-Schalltor während einer Vollsperrungsphase über die Bühne ging. Die rund 20 Tonnen schwere Stahlkonstruktion war in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober aus den Angeln gehoben worden. Im Vorfeld der Maßnahme hatte es intensive Diskussionen gegeben, ob sie überhaupt erhalten werden sollte. Insbesondere die zahlreichen Benutzer und die Scheier Lokalpolitiker hatten sich für den Erhalt stark gemacht. Von städtischer Seite waren die nicht unerheblichen Kosten von rund 100000 Euro als Gegenargument ins Feld geführt worden.

 Das in Scheie auch als „Brücke Wietser Horst“ bekannte Bauwerk ist Schätzungen von Ortsbürgermeister Friedrich Meyer zufolge etwa 40 Jahre alt. Gegenwärtig lagert die in städtischem Besitz befindliche Querung gegenüber dem Bahnhof auf einer der Bahn gehörenden Brachfläche. Unter dem Schutz einer Zeltplane kümmert sich ein Fachbetrieb um die Herrichtung der Konstruktion. „Die Brücke wird vor Ort gesandstrahlt und grundiert, später kommt eine bahngeeignete Farbe drauf“, erläuterte Klostermann. Vor dem Rücktransport müssen zudem die Widerlager und das Mauerwerk saniert werden. Die Ortsratmitglieder nahmen mit einiger Verwunderung zur Kenntnis, dass die Stadt für die vorübergehende Nutzung der Brachfläche eine Pacht zu entrichten hat. „Das ist in einem Großkonzern nun einmal so“, erklärte der Baurat.

 Übrigens: Entgegen anderslautenden Überlieferungen gibt die Straßenbezeichnung „Auf der Widdserburg“ keineswegs Hinweise auf eine frühere Wehranlage. Das Areal verdankt seinen Namen vielmehr dem Kolon Ernst Heinrich Lindemeier aus Widdensen. Wie die Städtebauexpertin Roswitha Sommer herausgefunden hat, nahm Lindemeier 1826 Engel Marie Dettmer (Scheie Nr. 8) zur Frau. Von 1894 an stellte Landwirt Spier (Hof Nr. 3) Grundstücke für die Bebauung der Nordseite der Straße Auf der Widdserburg zur Verfügung. 1939 wurde der bis dahin zu Scheie gehörende Siedlungsbereich mit zehn Hausnummern aus der Gemarkung ausgegliedert und in das Gebiet der Stadt Bückeburg eingemeindet.

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