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Schock-Ende für Tolter-Umzug

Erntewagen kippt um: Zwölf Verletzte Schock-Ende für Tolter-Umzug

Bei einem Unfall mit einem Erntefestumzugswagen sind am Sonnabendabend gegen 20 Uhr zwölf Menschen verletzt worden. Eine Person wurde unter dem Wagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Sie wurde ins Klinikum Minden gebracht.

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Ein umgekippter Erntewagen lässt das fröhliche Toltern jäh enden

Quelle: kol

Warber. Die anderen elf konnten nach der ambulanten Behandlung in Krankenhäusern der Umgebung wieder nach Hause gehen. Der Großteil kam mit Prellungen, Schnittwunden und einem gehörigen Schrecken davon.
Nach Angaben der Polizei Bückeburg befuhr ein Traktor mit angehängtem Planwagen zum Ernte-Toltern die Heveser Straße in Richtung Warber. Beim Linkseinbiegen in die Straße Heveser Feld geriet der Anhänger demnach zunächst in Schieflage und kippte dann um.

Mehrere Notärzte und fünf Rettungswagen-Besatzungen kümmerten sich um die Erstversorgung der Verunglückten. Auch der Rettungshubschrauber Christoph IV war im Einsatz – allerdings musste er keine Verletzten transportieren.
Die Feuerwehren Meinsen-Warber-Achum, Rusbend und Bückeburg-Stadt rückten aus. Sie hoben den Anhänger an, um den Verletzten darunter hervorzuziehen. Später am Abend wurde das Unglücksgespann mit dem Frontlader eines heimischen Landwirts aufgerichtet.

Die Polizei hat weitere Untersuchungen zur Unfallursache eingeleitet. Überhöhte Geschwindigkeit sei wohl auszuschließen, da der Trecker, ein Fendt, nur 25 Stundenkilometer fahren kann. Der Fahrer sei nüchtern gewesen, auch hätten zum Zeitpunkt des Umkippens alle 21 Personen ihre Sitzplätze eingenommen. Geprüft werden müsse nun, ob der umgebaute Anhänger für den Transport von Menschen geeignet war.
Die 21 Fahrgäste waren alle Mitglieder der Trachtengruppe Rusbend. Sie waren zum Toltern unterwegs, wollten also Bürger persönlich zum Erntefest einladen und um Spenden für die Organisation des Festes bitten. Ob das Erntefest an kommenden Wochenende in der geplanten Form stattfinden wird, ist noch nicht entschieden. „Vielleicht verändern wir etwas“, hieß es von einem Mitglied der Trachtengruppe. Sie selbst kam mit Prellungen davon. „Ein Riesenschreck, wir haben alle unter Schock gestanden“, schildert sie den Moment des Umkippens. Zum Glück sei nicht noch mehr passiert.

rc

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