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Schwarze: „Das ist gelinde gesagt eine Katastrophe“

Evesen / Ortsrat Schwarze: „Das ist gelinde gesagt eine Katastrophe“

Im Ortsrat Evesen ist heftige Kritik an der Herrichtung des Koppelwegs geübt worden. „Wenn ich mir den augenblicklichen Zustand angucke, dann muss ich sagen: Das ist das eine Katastrophe“, sagte Ortsbürgermeister Horst Schwarze.

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 Die Herrichtung des Koppelwegs stößt im Ortsrat Evesen auf heftige Kritik. Unser Bild entstand während der Bauarbeiten im September.

Quelle: bus

Evesen (bus). Wobei das „noch ganz gelinde ausgedrückt“ sei. „Da muss wirklich noch einiges passieren“, unterstrich der Lokalpolitiker. Er sei persönlich vor Ort gewesen und habe „erschütternde Perspektiven“ wahrgenommen.

 Jörg Klostermann räumte ein, dass „in bestimmten Bereichen Nacharbeiten erforderlich“ seien. Ursache für den von den Lokalpolitikern beklagten Zustand sei das dort vor Beginn der Arbeiten nicht bekannte Vorhandensein von Bahnschotter. „Deswegen liegen dort in Teilbereichen auch noch dicke Steine herum.“ In der Zwischenzeit sei bereits „jede Menge Splitt aufgebracht worden“. Die Nacharbeiten würden allerdings erst im Frühjahr 2013 über die Bühne gehen. „Wir warten zunächst die niederschlagsreiche Jahreszeit ab“, erläuterte der Leiter des Verwaltungsfachbereichs Planen und Bauen.

 Grundsätzlich, so verdeutlichte Klostermann, handele es sich beim Koppelweg um einen landwirtschaftlichen Weg, der auch mit dem Fahrrad zu befahren ist. Auf mehrfache Nachfrage bekräftigte der Fachmann, dass der Weg „eine feste und harte Decke“ bekomme. Beinahe diskussionsfrei verständigten sich die Ortsratmitglieder darauf, dem Weg eine neue Bezeichnung zu geben. Für den von einem Anlieger vorgeschlagenen Namen „Legendenweg“ mochte sich keiner der Lokalpolitiker erwärmen. Dem einstimmigen Votum des Ortsrats zufolge soll der bisherige Koppelweg zukünftig „Hus-Aren-Weg“ heißen. Damit soll an die früher in unmittelbarer Nähe angesiedelte Burganlage erinnert werden.

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