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Schweinepest fordert Feuerwehr heraus

Übungseinsatz Schweinepest fordert Feuerwehr heraus

Mit dem Stichwort „Verdacht auf Schweinepest“ sind am Sonnabendmorgen zwei Züge der Umweltschutzeinheit des Landkreises Schaumburg zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in Rusbend alarmiert worden.

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 Sowohl Desinfektionsschleusen für Fahrzeuge (Bild) als auch für Personen bauen die Einsatzkräfte auf.

Quelle: pr.

RUSBEND. Ein Veterinär hatte die gefährliche Tierseuche diagnostiziert und Unterstützung durch die Feuerwehr angefordert.

 Sofort begaben sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute zu den Standorten und rückten mit den Fahrzeugen aus. Der ABC-Zug fuhr die Einsatzstelle mit dem neuen „Dekontaminationsfahrzeug Personen“ des Bundes aus Stadthagen an. Dazu kamen die Messfahrzeuge aus Möllenbeck, Rusbend und Vehlen. Der GW/G-Zug machte sich unter anderem mit dem „Gerätewagen Gefahrgut“ vom Standort Obernkirchen aus auf den Weg.

 Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um eine Alarmübung handelte. Dennoch arbeiteten die Einsatzkräfte konzentriert an der ihnen gestellten Aufgabe. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte begannen zunächst damit, die Zufahrten zum Betrieb zu sperren. Die Erreger der klassischen Schweinepest sind zwar für den Menschen ungefährlich, sie können sich aber auf andere Tierbestände übertragen. Beispielsweise unter den Schuhen oder mit Fahrzeugen, teilte die Kreisfeuerwehr mit.

 Die nächsten Schritte waren daher, entsprechende Anlagen zur Desinfektion aufzubauen. Der ABC-Zug errichtete dazu eine Personendusche. Der GW/G-Zug baute eine große Desinfektionsanlage für Fahrzeuge auf. Nachdem die Anlagen errichtet worden waren, probten die Feuerwehrleute vornehmlich die Desinfektion von Fahrzeugen. Im Ernstfall müsste der komplette Tierbestand getötet werden.

 Beobachtet wurde die Übung von Dr. Wilhelm Brase. Der Leiter des Amtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen beim Landkreis Schaumburg schaute mit Argusaugen zu und zeigte sich erfreut über die „professionelle Arbeit“ der Feuerwehrleute und über deren große Anzahl, mit der sie trotz des Pfingstwochenendes erschienen waren.

 Insgesamt waren mehr als 40 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen an der Übung beteiligt.  r

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