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Seltene Steine in einer Welt aus Stein

Kleinenbremen / Ausstellung Seltene Steine in einer Welt aus Stein

Die Mineralien- und Fossilienbörse zieht vom Kleinenbremer Museum ins Besucher-Bergwerk. Unter Tage gibt es eine vergleichbare Veranstaltung bisher in ganz Deutschland nicht. Und es ist die einzige mit Helmpflicht.

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Die Veranstalter freuen sich auf die Fossilienschau. 

Kleinenbremen. Kleinenbremen (crs).  Die Tür zur stillgelegten Erzgrube öffnet sich am Sonntag, 11. März, um 10 Uhr. Organisatorin Susanne Riedmayer, Geografin im Museum für Bergbau und Erdgeschichte, erwartet bei der Premiere 21 Aussteller sowie viele Besucher. „Wenn sich 700 Gäste auf den Weg nach Kleinenbremen machen, bin ich schon zufrieden“, sagt sie. Der Rekord, aufgestellt im Jahr 2009, steht bei 917 Besuchern.

 Ihren guten Ruf hat sich die Veranstaltung auch durch die familiäre Stimmung erworben: Auf beiden Seiten des Tisches stehen meistens Sammler. Das heißt, Käufer und Verkäufer teilen dasselbe Hobby. Professionelle Händler sind mit etwa 20 Prozent klar in Unterzahl. Nun, beim 17. Mal, kommt die einzigartige Atmosphäre einer steinernen Welt hinzu. Stein trifft Stein – das passt.

 Wenn sie schon einmal in Kleinenbremen sind, sollen die Gäste auch Teile des Besucher-Bergwerks besichtigen können. Von 11 Uhr an werden daher im stündlichen Rhythmus verbilligte Kurzführungen angeboten. Mit der rumpeligen Lorenbahn geht es bis zur „Blauen Lagune“, einem unterirdischen See.

 Im Tscherperraum, wo früher die Bergleute ihre Pausen verbrachten, ist ein Café eingerichtet. Einen Museumsshop gibt es ebenfalls. Weil unter Tage konstant Temperaturen um zehn Grad Celsius herrschen, verbunden mit 95 Prozent Luftfeuchtigkeit, empfiehlt sich wärmende Kleidung.

 Die Ausstellung im Kleinenbremer Bergbaumuseum wird zurzeit umgebaut, eine neue Schau steht quasi in der Warteschleife. Deshalb standen Susanne Riedmayer und ihre Mitstreiter vor der Entscheidung, die Börse 2012 ausfallen zu lassen. Sie beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen und umzuziehen. Die meisten Aussteller zogen mit. Im Museum standen zuletzt 25 Stände, vier mehr also.

 „Wenn’s gut läuft, bleiben wir mit unserer Börse künftig unter Tage“, kündigt Susanne Riedmayer an.

 Zum großen Teil haben die Aussteller ihre Mineralien und Fossilien selber gesammelt. Mit solchen Funden aus der Region besetzt die Mineralien- und Fossilienbörse seit Jahren erfolgreich eine Nische, während große Veranstaltungen eher auf Prachtstücke setzen. Seltene Steine aus fernen Ländern hat die Kleinenbremer Ausstellung natürlich auch zu bieten. Helme werden gestellt.

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