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Situation unbefriedigend

Straßenverkehr in Cammer Situation unbefriedigend

Heinrich Hattendorf und Harald Tetzlaff sollen sich federführend um die Beruhigung des Straßenverkehrs in Cammer kümmern. Dieser Beschluss des Ortsrates zielt vor allen Dingen auf die Situation im Kreuzungsbereich Dankerser Straße/Cammer Brink/Friller Straße/Gieseckenbrink ab.

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Das Foto zeigt eine 2003 aufgenommene Szene. Damals stellte Adolf Deterding, seinerzeit Sicherheitsbeauftragter der Polizeidirektion Schaumburg, die Aktion „Gelbe Füße“ in Cammer vor.

Quelle: bus

Cammer. Dort halten die Busse, die die Cammeruner Mädchen und Jungen zur Grundschule in Frille transportieren.

Wie Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner darlegte, ist die seit vielen Jahren diskutierte Konstellation nach wie vor unbefriedigend. Trotz aller Bemühungen sei es nicht gelungen, entscheidende Fortschritte herbeizuführen. Zwar habe das an der Dankerser Straße fest installierte Tempomessgerät eine gewisse Geschwindigkeitsreduzierung bewirkt, die Gesamtlage bleibe aber weiterhin verbesserungswürdig.

Terner rief die Aktion „Gelbe Füße“ (2003), eine „große Konferenz mit allen beteiligten Behörden“ (2007) und mehrere Verkehrszählungen ins Gedächtnis, die sich mit dem Problem beschäftigt, aber es nicht nachhaltig behoben hätten. Jetzt sollen zunächst die statistischen Erhebungen gebündelt und verglichen werden. Danach sollen die Voraussetzungen zur Errichtung einer Querungshilfe ermittelt werden.

Beim Tagesordnungspunkt „Bürgerbus“ führte Terner aus, dass die vor anderthalb Jahren initiierte Umfrage durchaus Interesse für ein derartiges Projekt signalisiert habe. Da das Vorhaben unterdessen in den Ortschaften Evesen und Scheie auf wenig Gegenliebe stoße, sei ein Zusammengehen mit Meinsen-Warber angezeigt. „Allein können wir das nicht schaffen“, betonte der Ortsbürgermeister.

Modell der Mitfahrerbank im Gespräch

Der Meinsen-Warberaner Ortsrat hatte während seiner jüngsten Sitzung allerdings das Modell einer sogenannten Mitfahrerbank ins Gespräch gebracht. Das Modell sieht vor, an einigen zentralen, gut einsehbaren Stellen Sitzbänke aufzustellen. Menschen ohne Auto können dort nach spontanen Fahrgemeinschaften Ausschau halten, indem sie auf einem nebenstehenden Schild ihr Ziel angeben. Die Autofahrer erkennen, ob sich das Anhalten lohnt. Bänke und Schilder müssten von der Stadt, respektive von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

Terner machte auf Angebote des Landkreises aufmerksam, die Behinderten, Jugendlichen und Senioren Zuschüsse zu Taxifahrten ermöglichen. Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach erinnerte daran, dass ein vor mehreren Jahren in Cammer vorgehaltenes Anruf-Sammeltaxi-Angebot mangels Bedarf eingestellt worden sei. Dessen ungeachtet sollen die Ergebnisse der Bürgerbus-Umfrage im Verwaltungsrat vorgetragen und erörtert werden. bus

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