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Sparkasse setzt auf Service vor Ort

Bargeld jetzt auch in E-Center erhältlich Sparkasse setzt auf Service vor Ort

Über die Entscheidung der Sparkasse Schaumburg, aus wirtschaftlichen Gründen zum Anfang dieses Jahres kreisweit 14 Sparkassen-Filialen zu schließen, ist in den vergangenen Wochen viel diskutiert worden.

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Bürgermeister Reiner Brombach (von links) mit Horst Schwarze, Reinhard Luhmann, Stefan Nottmeier, Ralf Fabig und Markus Metschke (Marktbereichsleiter der Geschäftsstelle Bückeburg der Sparkasse Schaumburg).

Quelle: wk

Bückeburg. Ein wesentlicher Kritikpunkt war dabei die Frage, wo sich die in den betroffenen Dörfern respektive Ortsteilen lebenden Kunden – insbesondere die nicht mehr allzu mobilen Senioren – mit Bargeld eindecken sollen.

 Zumindest in Bückeburg gibt es hierfür eine Lösung: „Cash Back“ – auf Deutsch: „Bargeld zurück“ – heißt das Auszahlungsverfahren, das in dem E-Center Fabig in Kooperation mit der Sparkasse Schaumburg angeboten wird und für das die Kunden lediglich eine gültige „GiroCard“ der Sparkasse benötigen.

 Schon seit Längerem sei es möglich gewesen, in diesem Lebensmittelmarkt Bargeld ausgezahlt zu bekommen, und zwar dann, wenn man an der Kasse mit eben solch einer Karte den Einkauf bezahlt habe, berichtet Stefan Nottmeier, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schaumburg. „Bis zur Höchstsumme von 200 Euro – zuzüglich des zu zahlenden Betrags für die Einkäufe bei einer Mindesthöhe von 20 Euro – zahlten die Mitarbeiter an den Kassen auf Wunsch bar aus.“ Bislang sei dieser Service aber nicht übermäßig nachgefragt worden, weshalb Ralf Fabig, Inhaber des E-Centers, diesen Service eigentlich einstellen wollte.

 Aufgrund der Schließung der Röcker Sparkassen-Filiale hat sich Fabig allerdings in Gesprächen mit Evesens Ortsbürgermeister Horst Schwarze (SPD), Reinhard Luhmann (Vize-Chef des SPD-Ortsvereins Evesen), dem Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach (SPD) und dem Sparkassen-Vorstandsmitglied Nottmeier überzeugen lassen, seinen Kunden den „Cash Back“-Service weiterhin anzubieten. Die Anregung für ein entsprechendes Gespräch mit dem E-Center-Betreiber sei aus dem Kreis des SPD-Ortsvereins heraus entstanden, konkretisierte Luhmann. Gemeinsam habe man darüber beraten, welche Optionen es gibt, wenigstens die Möglichkeit an Bargeld zu kommen im Ort zu erhalten.

 Zufrieden ist man auch bei der Sparkasse Schaumburg: „Für uns als Sparkasse ist das ein absolut praktikables Modell“, sagte Werner Nickel, Marketingleiter des Geldinstituts. Insofern sei man gerne bereit, mit den Betreibern anderer Geschäfte Gespräche über die Einführung dieses Bargeldauszahlungsverfahrens zu führen.

 Wie Nickel weiter ausführte, sollen demnächst alle Sparkassen-Kunden, die in Röcke, Evesen, Petzen, Berenbusch oder Nordholz wohnen, von der Sparkasse angeschrieben werden, um sie über den „Cash Back“-Service im E-Center Fabig zu informieren. wk

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