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Stadtweit erste Vorsteherin

Döhler übernimmt Stadtweit erste Vorsteherin

Müsingens ehemaliger Ortsvorsteher Gerhard (SPD) Heinrichsmeier hatte bei den Kommunalwahlen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Die Suche der SPD nach einem Nachfolger verlief ergebnislos. Schließlich signalisierte die parteilose Marita Döhler Bereitschaft und übernahm den Posten.

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Am 28. Januar steht in Müsingen die Ortsbesichtigung auf dem Programm. Das Bild stellt unter Beweis, dass die Schnatgänger auch winterlicher Witterung trotzen können.

Quelle: bus

Müsingen. „Bevor Müsingen über keinerlei Stimme bei der Stadt verfügt, übernehme ich das Amt“, sagt die 61-Jährige. Sie habe sich zwar schon im Umfeld der Wahlen mit dem Gedanken getragen, den endgültigen Entschluss aber erst im Anschluss an ein ausführliches Gespräch mit ihrem Ehemann gefasst.

Die geborene Müsingerin arbeitet als Verwaltungsangestellte beim Landkreis und ist in der Gemeinde sowie darüber hinaus seit 2011 auch als Verwalterin des örtlichen Dorfgemeinschaftshauses bekannt. Ihr Einstieg als Ortsvorsteherin ging recht flott über die Bühne. Bereits Anfang Dezember zeichnete sie für die Ausrichtung der Senioren-Weihnachtsfeier verantwortlich.

Und am Sonnabend, 28. Januar, steht der örtliche Schnatgang auf dem Programm. Die Ortsbesichtigung wird unter anderem den Besuch einer Firma im Gewerbegebiet Kreuzbreite beinhalten. Abschließend gibt es im Dorfgemeinschaftshaus eine deftige Grünkohlmahlzeit.

Die neue Ortsvorsteherin – stadtweit die erste Frau in dieser Position – bezeichnet sich gern als „Wassergraben-Kind“. Womit sie auf den Gemarkungsnamen ihres Elternhauses Bezug nimmt. „Früher wurde zu Pfingsten immer ein Fußballspiel zwischen den Ortsteilen ‚Wassergraben’ und ‚Mente’ ausgetragen und danach im ‚Eichholz’ kräftig gefeiert“, weiß die 61-Jährige zu berichten. Zudem denkt sie gern an die früher in Müsingen gefeierten Erntefeste zurück.

Einsatz für mehr Gemeinsamkeit

Die Gedanken an die Vergangenheit schwingen ein wenig mit, wenn sie davon spricht, das allgemeine Zusammenleben in der Gemeinde verbessern und sich für mehr Gemeinsamkeit einsetzen zu wollen. Mögliche Angebote könnten ein sommerliches Grillfest, ein Boule-Turnier für Straßengemeinschaften und kulturelle Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus sein. Darüber hinaus möchte Döhler den Senioren mehr bieten als eine Weihnachtsfeier und die mittleren Jahrgänge zum Mittun animieren. Dass der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ein großer Stellenwert zukomme, verstehe sich von selbst, so die Ortsvorsteherin.

Döhler steht für Fragen und Anregungen vom 30. Januar an im 14-täglichen Rhythmus jeweils von 19 bis 20 Uhr während einer Sprechstunde im Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung. bus

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