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Tag der Bundeswehr in Bückeburg

65.000 Besucher zieht es nach Achum Tag der Bundeswehr in Bückeburg

Der „Tag der Bundeswehr“ ist in Bückeburg ein voller Erfolg geworden. Mehr als 65.000 Besucher hatten sich bei allerbestem Wetter nach Angaben des Internationalen Hubschrauberausbildungszentrums (IHAZ) auf den Weg zum Flugplatz Achum gemacht.

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Lange Warteschlangen bilden sich vor der Transall.

Bückeburg. . Es kam zu keinen Zwischenfällen, lediglich einige Kreislaufprobleme mussten von den Sanitätern behandelt werden. Polizei und Militärpolizei waren mit einem starken Aufgebot vor Ort, um die Veranstaltung zu sichern. Am Haupttor mussten die Besucher Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen. In den Morgenstunden war es zu einigen Staus auf den Zufahrten zu den Großparkplätzen, insbesondere in Gelldorf, gekommen. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil traf daher verspätet ein. Bei der Abfahrt kam es ebenfalls zu einigen Wartezeiten. Aber kein Wunder bei 65.000 Besuchern.

 Nachwuchs werben, den Dialog mit der Bevölkerung suchen und das eigene Können und Material präsentieren, das stand im Mittelpunkt des „Tages der Bundeswehr“. Ein Auftrag, den das IHAZ erfüllte. Auf den großen Freiflächen, in fünf Hallen und zahlreichen kleineren Ständen dazwischen gab es reichlich Infos über die Bundeswehr, die zivil-militärische Zusammenarbeit etwa mit THW, DRK, ASB und Feuerwehren, Berufe in der Bundeswehr, die Lehrwerkstatt, die Heeresfliegerei im Allgemeinen sowie das IHAZ im Besonderen. Wer wollte, konnte sich gleich vor Ort bewerben. „Wir haben noch ein paar Plätze frei“, hieß es bei der Flugplatz-Feuerwehr.

NH90, CH-53 und mehr zu sehen

Die Flugvorführungen begeisterten Jung und Alt. Hälse und Kameras reckten sich in den Himmel, als Tiger, NH90, CH-53, die Augusta A109 der Schweizer Armee oder die EC-645 der Schweden am Himmel ihre Kreise zogen. Das letzte Mal zu sehen war die Bo-105, der einzige kunstflugfähige Hubschrauber der Welt. Sie wird Ende des Jahres ausgemustert. Aus der Bell UH-1D sprangen Fallschirmspringer gen Boden. Applaus gab es für das neue umstrittene Transportflugzeug A400M, das in Wunstorf gestartet war und mehrfach den Flugplatz in niedrigerHöhe überflog.

An fast allen Ständen und Geräten bildeten sich große Menschentrauben oder lange Schlangen. Wer einmal durch die alte Transall gehen wollte, musste schon eine gehörige Portion Geduld mitbringen, ebenso, wer ein NH90-Triebwerk „auseinander gepflückt“ sehen wollte. Einmal im Sitz des Piloten Platz zu nehmen, war an diesem Tag ebenso kein Problem, wie einen Schützenpanzer „Marder“ zu entern.

Stephan Weil: Auf Bundeswehr ist Verlass

Ministerpräsident Weil wies auf die Bedeutung der Bundeswehr für Niedersachsen hin. Auf die Bundeswehr könne man sich verlassen, erinnerte er an das Elbe-Hochwasser 2013. Wenn es Kritik an der Armee gebe, so müsse das mit den Politikern diskutiert werden. Denn es seien Parlamentsaufträge, die die Soldaten erfüllten. IHAZ-Kommandeur und Brigadegeneral Uwe Klein sagte, dass die Bundeswehr rund um die Uhr um die Sicherheit bemüht ist: „Ein großer Tag für das Land, die Region, den Landkreis und die Garnisonsstadt Bückeburg.“ Worten, denen Landrat Jörg Farr und Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach nur beipflichten konnten: „Ein herausragender Tag.“

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