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Tanz und tolles Theater

Cammer / Seniorenweihnachtsfeier Tanz und tolles Theater

Im Zentrum der von den Nachbarortschaften Cammer und Päpinghausen ausgerichteten Seniorenweihnachtsfeier hat ein Gastspiel der Mädchen und Jungen der Friller Grundschule gestanden. „Heute werden Sie Kinder aus Wietersheim, Lahde, Frille und Cammer unterhalten“, kündigte Schulleiterin Margit Graefen an.

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Zu dieser tänzerischen Vorführung ließen sich die Kinder von Bedrich Smetanas „Moldau“ inspirieren.

Quelle: bus

Cammer (bus). Die jungen Akteure überraschten das Publikum im gut besuchten Cammeruner Dorfgemeinschaftshaus mit recht anspruchsvollen Darbietungen. Vor allem begeisterten drei Lieder aus der von Wolfgang Amadeus Mozart komponierten „Zauberflöte“, vier Stücke des Klarinetten-Duos Merle und Jana sowie in niederdeutscher Sprache gesungene Weisen das Publikum. Viel Beifall spendeten die Senioren zudem für mehrere tänzerische Vorführungen und den vergnüglichen Sketch „Gaue Boddern“. In der plattdeutschen Posse ging es um einen auf einem Bauernhof arbeitenden Handwerker. Dieser wird dort auch beköstigt und erhält Butter als Brotaufstrich, während die Landwirtsleute sich mit Margarine begnügen, weil sie die „gute Butter“ verkaufen wollen. Die kniepige Bäuerin betrachtet den verschwenderischen Umgang des Gastes mit dem wertvollen Nahrungsmittel mit zunehmendem Missvergnügen. „Glöwest du viellicht, dat use Käuhe de Boddern schietet?“, fragt sie schließlich mit vorwurfsvollem Unterton. Worauf der drollige Geselle zur Antwort gibt: „Nänä, denn würde ick se – verdammt nochmoal – nich äten!“

 Cammers Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner bedankte sich bei den Grundschülern mit kleinen Anerkennungsgeschenken und bei Schulleiterin Graefen mit einem Blumenstrauß. Terner brachte sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass die engagierte Pädagogin 2013 nach mehr als vier Jahrzehnten im Schuldienst in den Ruhestand wechseln wird. Mit Blick auf die Beteiligung an der kurzweiligen Veranstaltung meinte der Ortsbürgermeister: „Die große Zahl der Besucher zeigt, dass der Zusammenhalt in unseren Dörfern nach wie vor gut funktioniert.“

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