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Tolle Arbeit geleistet

Jugendfeuerwehr Tolle Arbeit geleistet

„Hier ist in den zurückliegenden vier Jahrzehnten eine tolle Arbeit geleistet worden“, hat Cammers Ortsbürgermeister Hans-Georg Terner das Engagement der örtlichen Jugendfeuerwehr gelobt.

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Während des Orientierungsmarsches warten etliche Herausforderungen auf die Teilnehmer.

Quelle: bus

CAMMER. Die am 1. April 1977 gegründete Nachwuchsabteilung hat jetzt ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand ein durchs gesamte Dorf führender Orientierungsmarsch.

 Das Kräftemessen war mithilfe mehrerer örtlicher Vereine organisiert worden. Mit von der Partie waren der Heimat- und Trachtenverein, der Schützenverein „Ruhe siegt“, die Bürgerinitiative Containerhafen, die Dorfjugend und die Feuerwehr Päpinghausen. Auf dem ersten Platz des mehrstündigen Wettstreits landete ein Team, dessen Name bis dahin niemandem außerhalb der Jugendfeuerwehr bekannt war. Hinter der Bezeichnung „Büsingen“ kam eine aus den Wehren Bergdorf und Müsingen gebildete Mannschaft zum Vorschein.

 Die Plätze zwei bis vier belegten die Vertretungen Cammer II, Cammer I und Cammer III. Dabei war bemerkenswert, dass die Cammeruner auf ihre üblichen Bezeichnungen – „Herr Nilsson“ und „Kleiner Onkel“ – verzichteten. „Das liegt daran, dass in allen drei Teams Mitglieder unseres Nachwuchses gemeinsam mit Gästen aus unserer Partnergemeinde Cammer/Brandenburg an den Start gegangen sind“, erläuterten Jugendfeuerwehrwart Friedrich Hattendorf und dessen Stellvertreter Tobias Säcker.

 Weitere Mannschaften kamen aus Bückeburg-Stadt, Müsingen, Scheie, Röcke, Evesen und Meinsen-Warber-Achum. Für alle Teilnehmer und Besucher bestand zwischenzeitlich die Möglichkeit, das Areal der Feuerwehr mittels zweier von den Wehren Petershagen/Lahde und Bückeburg-Stadt zur Verfügung gestellter Drehleitern aus der Vogelperspektive in Augenschein zu nehmen.

Spiel und Spaß kommen nicht zu kurz

 Die vor 40 Jahren unter der Leitung von Karl-Heinz Panke gegründete Abteilung besteht derzeit aus rund 20 Mädchen und Jungen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren. „In unseren Diensten werden viele Bereiche abgedeckt, neben dem feuerwehrtechnischen Teil kommen Spiel und Spaß nicht zu kurz“, erklärte Hattendorf, der während der Geburtstagsfeier von Stadtbrandmeister Marko Bruckmann vom Lösch- zum Oberlöschmeister befördert wurde.

 Über die zurückliegenden vier Jahrzehnte informiert eine von Ulrike Hattendorf und Heinz-Hermann Tönsing zusammengestellte Broschüre. Die vom Schuhhaus Niemann finanzierte Publikation setzt ihre Leser mit zahlreichen Fotos und Zeitungsausschnitten über den Werdegang der Abteilung in Kenntnis.

 „Bleibt so, wie ihr seid, auf euch ist immer Verlass“, legte Ortsbrandmeister Sönke Schillack dem Nachwuchs ans Herz. Bürgermeister Reiner Brombach erinnerte daran, dass mittlerweile zahlreiche Mitglieder der Jugendwehr im Kreis der Aktiven zu finden sind. „Es ist bemerkenswert, was hier zur Sicherheit unserer Bevölkerung geleistet wird. Darauf können Sie alle mit Fug und Recht stolz sein“, ergänzte Bückeburgs Stadtoberhaupt.

 „Hier wird die Wichtigkeit des Miteinanders und des Füreinandereintretens hervorragend vermittelt“, fügte Silke Weibels an. Die Kreisjugendfeuerwehrwartin rief zudem ins Gedächtnis, dass bereits die lustigen Namen „Herr Nilsson“ und „Kleiner Onkel“ vielen Kameraden ein zusätzliches Lächeln ins Gesicht gezaubert hätten. bus

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