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„Twasloepers“ neu aufgestellt

Personelle Veränderungen „Twasloepers“ neu aufgestellt

Bei den „Twasloepers“ (Querdenker), die sich in Meinsen-Warber und Rusbend um Pflege und Erhaltung der plattdeutschen Sprache kümmern, hat es personelle Veränderungen gegeben.

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Wolfgang Harting (von links), Hartmut Ahrens, Wilhelm Rinne, Ernst Spannuth und Heinz Böhne repräsentieren die Twasloepers.

Quelle: pr.

Meinsen/Warber. In dem im September 2010 gegründeten Gesprächskreis wird zukünftig Heinz Böhne die Rolle von Ernst Spannuth einnehmen. Spannuths Part als plattdeutscher Ansprechpartner der Mädchen und Jungen in Kindergarten und Grundschule hat Wolfgang Harting übernommen.

 „Mit 78 Jahren ist es Zeit, über die Weiterreichung des Stabes nachzudenken“, erklärte Spannuth während eines Pressetermins. Ihm sei wichtig, dass die von ihm initiierten Kindergarten- und Grundschulprojekte fortgeführt werden. Dafür seien mit dem personellen Wechsel die richtigen Weichen gestellt worden.

 Die Gruppe wird von einem dreiköpfigen Team aus den Ortschaften Meinsen, Warber und Rusbend geleitet. Wolfgang Harting (Meinsen), Wilhelm Rinne (Warber) und Heinz Böhne (Rusbend) wechseln sich in der Moderation ab und schreiben das Protokoll. Auf dem Programm der jeden ersten Donnerstag im Monat im Vereinsstübchen des örtlichen Spielmannszuges (altes Feuerwehrhaus) veranstalteten Zusammenkünfte (Beginn in der Winterzeit um 19.30 Uhr, im Sommer um 20 Uhr) stehen plattdeutsche Gedichte, Geschichten und Vorträge.

 Die 30 bis 80 Jahre alten Teilnehmer tragen – selbstredend in niederdeutscher Mundart – im Wechsel zu interessanten und allgemein interessierenden Themen vor. Von jedem Treffen wird ein ausführliches Protokoll erstellt. Zum Jahresende werden diese Protokolle und Vorträge in einer bebilderten Broschüre mit einem Umfang von rund 60 Seiten zusammengestellt und zum Verkauf angeboten. Inzwischen ist bereits der dritte Band erschienen.

 Die „Twasloepers“ blicken auf eine recht erfolgreiche Entwicklung zurück. „Der Zuspruch hat ständig zugenommen“, führte Spannuth aus. Zum ersten Treffen kamen drei Frauen und 14 Männer in den „Warber Krug“. Gegenwärtig gehören dem Gesprächskreis 20 Frauen und 30 Männer an, von denen bei jedem Treffen rund 30 anwesend sind. Seit dem Jahr 2011 übernimmt die Gruppe den plattdeutschen Part bei der „Langen Nacht der Kultur“, indem sie im „Braukeller“ die Zuhörer mit Sketchen, Gedichten und Dönekens unterhält. Im Juni 2014 stellte sie gemeinsam mit Hartmut Ahrens von der Schaumburger Landschaft in Meinsen-Warber den nach Sülbeck (2010) und Steinhude (2012) dritten „Plattdeutschen Tag“ auf die Beine. Das umfang- und abwechslungsreiche Programm fand bei den rund 350 Teilnehmern große Zustimmung.

bus

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