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Ortsteilbericht Überschaubare Größe

Ortsvorsteher Gerhard Heinrichsmeier bilanziert für Müsingen ein in überwiegend überschaubaren Bahnen verlaufenes Jahr. „Die Müsinger sind einmal mehr weniger geworden“, lautet eine der Erkenntnisse des 67-Jährigen. Ein Blick in die Statistik belegt die Feststellung des Ortsvorstehers.

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Gerhard Heinrichsmeier

Quelle: pr.

Müsingen (bus).  Die Zahl der Einwohner weist in den zurückliegenden Jahren einen kontinuierlichen Rückgang auf. Ende 2014 standen 459 Personen in Heinrichsmeiers Listen, zwölf Monate darauf waren es nur noch 435 Menschen. Mit dem Rückgang geht – mit Ausnahme der Ortsfeuerwehr und einiger traditioneller Veranstaltungen wie etwa des Schnatganges – eine Abnahme der vor Ort organisierten Aktivitäten einher.

 Die 2015 zum 50. Mal auf die Beine gestellte Ortsbesichtigung führte im Januar rund 30 Teilnehmer unter anderem ins Gewerbegebiet Kreuzbreite, wo eine Rast beim Unternehmen Ahrens Solar/Dachtechnik auf dem Programm stand. „Dort sind wir hervorragend bewirtet worden und haben viele Informationen über den aktuellen Stand der Solartechnik erfahren“, berichtet der Ortsvorsteher. „Wir waren wirklich erstaunt über das große Angebots- und Leistungsspektrum dieser früher in Scheie angesiedelten Firma.“

 Nachdem die Wanderer zum Dorfgemeinschaftshaus zurückgekehrt waren, drehten sich viele Gespräche um die Themen Hundehalter, Durchfahrt am Flugplatz, Bundesstraßenkreuzung und Grabenreinigung im Bundesstraßenbereich. „Das sind nach wie vor Knackpunkte, die viele Müsinger beschäftigen“, erläutert Heinrichsmeier, der überdies einen „nicht nachvollziehbaren Baumfrevel“ ins Gedächtnis ruft.

 Zu Beginn des Jahres waren – augenscheinlich auf Anregung eines Bundeswehrangehörigen – an der Flugplatzstraße sieben Bäume der Kettensäge zum Opfer gefallen. Der Auffassung des Ortsvorstehers gemäß hätte es, falls überhaupt erforderlich, ausgereicht, die Baumkronen zurück zu schneiden. Überdies bemängelte Heinrichsmeier seinerzeit, im Vorfeld nicht über das Abholzen informiert worden zu sein. „Der Informationsfluss ist katastrophal.“ Falls er in die Müsingen betreffenden Entscheidungen nicht mehr einbezogen werde, könne er sein Amt zur Verfügung stellen.

 Der Amtsverzicht ist mittlerweile vom Tisch. Bei den im September 2016 anstehenden Kommunalwahlen will der 67-Jährige erneut antreten. „Trotz einiger Ärgernisse macht es mir nach wie vor Spaß, mich für Müsingen zu engagieren“, erklärt der Ortsvorsteher.

 Zumal dieser Job auch Erfreuliches mit sich bringe. Wie etwa die Aufnahme des örtlichen Wahrzeichens in eine überregionale Publikation – das an der Müsinger Straße stehende Trafohäuschen findet sich in einer Veröffentlichung des Ingenieurs und Erfinders Illo-Frank Primus wieder, die sich mit um- und nachgenutzten Turmstationen beschäftigt.

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