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Ungewöhnliches probieren im Kräutergarten

Meinsen/Warber / Garten Ungewöhnliches probieren im Kräutergarten

Aus einem Hobby heraus eröffnete die Gartenbauingenieurin Heide Reimer 2008 ihren Biobetrieb „Raum in Grün“ – ein Paradies für Kräuterfeen, Bienen und Pflanzenliebhaber.

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Heide Reimer.

Quelle: mv

Meinsen/Warber. Meinsen/Warber (mv). Auf den 5000 Quadratmetern des in Meinsen-Warber am Schaumburger Wald gelegenen Betriebsgeländes befinden sich rund 700 unterschiedliche Pflanzen, darunter allein 15 Basilikum- und 20 Thymian-Sorten, viele Stauden und sehr außergewöhnliche Pflanzen, wie etwa Griechischer Bergtee, Syrischer Oregano und Rote Melde, die man sonst nicht überall bekommt. „Man könnte zu jeder einzelnen Pflanze eine Geschichte erzählen“, erklärt Reimer. „Das sind alles meine Kinder.“

 Die persönlichen Lieblinge der Expertin: Zitronenverbene zum Würzen und zum Vertreiben von Mücken und der Ysop als Rosenbegleiter und Mittel gegen Heuschnupfen. Außer auf dem Feld in Meinser Kämpen werden die Kräuter und Dekorationen auf Pflanzenfestivals, wie der Landpartie und den Pflanzentagen in Remeringhausen verkauft. Reimer und ihre drei Mitarbeiterinnen wissen, „was eine Pflanze braucht“ und erlangen mit liebevoller Pflege eine ganz andere Qualität, als in Baumärkten. „Mir tun die Pflanzen dort oft leid“, verrät die Gärtnerin, denn sie werden in großen Sätzen unter Glas gezüchtet und trocknen schneller aus, während im „Raum in Grün“ herangewachsene Kräuter zuverlässig gedeihen.

Dies und die gute Beratung wissen viele Kunden zu schätzen. „Gute Gärtner werden rar“, stellt Reimer fest und betont, es sei schön, die interessierte Kundschaft mit Handschlag zu begrüßen, durch den Kräutergarten zu führen und probieren zu lassen. Der Trend gehe in die Richtung „außergewöhnlich zu kochen“, wo man bei Heide Reimer genau an der richtigen Adresse ist, denn gewöhnlich ist hier fast keine Pflanze. Übrigens:

 Beim Zukunftstag war Marie Völkening mit uns unterwegs und schrieb diesen Bericht.

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