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Viel los beim Neujahrsempfang

Mehr als 100 Gäste Viel los beim Neujahrsempfang

Volles Haus beim Neujahrsempfang der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Meinsen: Weit mehr als 100 Gäste waren gekommen, um bei Krapfen und Sekt mit dem Gegenüber zu klönen.

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Pastor Ulrich Hinz (von links) nimmt das Jubiläumsgeschenk von Leni, Otthard und Brigitte Gerecke entgegen.

Quelle: mig

Meinsen. Im Gemeindehaus herrscht nach dem Gottesdienst dichtes Gedränge. Jeder Stuhl ist an diesem Nachmittag besetzt – Pastor Ulrich Hinz strahlt über das ganze Gesicht. „Schön, dass so viele gekommen sind“, sagt der Geistliche und fügt hinzu, dass der Neujahrsempfang immer gut besucht sei. „Bei uns in der Gemeinde herrscht ein sehr starker Zusammenhalt“, erläutert der Geistliche die große Resonanz. In all den Jahren, die er miterlebt habe, sei der Empfang immer gut besucht gewesen. Vom Feuerwehrmann bis hin zum Bürgermeister nehmen alle gerne an der Veranstaltung teil. Dieter Wilharm-Lohmann und so mancher Ratsherr war genauso da wie viele andere Personen aus dem öffentlichen Leben. In Meinsen feiern eben alle gemeinsam.

Ein Schild für das Luther-Jahr

Große Freude auch, als Otthard und Brigitte Gerecke der Kirchengemeinde ein Geschenk zum Luther-Jahr überreichte. „2017: 500 Jahre Martin Luther“ steht auf dem Schild, das Walter Einsporn aus einem Stück Holz geschnitzt hat. Der 90-Jährige hat der Gemeinde schon mehrere Objekte zum Geschenk gemacht. „Das Arbeiten mit Holz ist seine Leidenschaft“, weiß Pastor Hinz, der das schöne Stück im Gemeindehaus aufhängen lassen will. Aufgrund seines hohen Alters konnte Einsporn nicht im Gemeindehaus dabei sein – das Schild übergaben Otthard und Brigitte Gerecke sowie die kleine Leni, seine Urenkelin. „Wir dachten, das Luther-Jahr wäre ein guter Anlass, der Kirche so ein Geschenk zu machen“, sagte Otthard Gerecke, der seinem Schwiegervater bei der Vor- und Nachbereitung geholfen hat.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten – das gilt auch für die Kirchengemeinde Meinsen. Nachdem vor einiger Zeit „Abplatzungen“ am Turm festgestellt worden waren, steht nun fest, dass saniert werden muss. Wahrscheinlicher Termin ist das Jahr 2018.

Bis dahin gilt es, Klinken zu putzen und möglichst viel Geld selbst aufzubringen, wie Pastor Hinz betont. „Wir wollen nicht nur die Hand aufhalten, sondern zeigen, dass wir ebenfalls unseren Beitrag an der Sanierung erbringen.“ Die Kirchengemeinde sei jetzt auf „unkonventionelle Ideen und Aktionen“ angewiesen, so Hinz. „Wir werden zwar viele Förderanträge schreiben, wir werden uns aber auch selbst einbringen müssen.“ Aufgrund einer Spende des örtlichen Weihnachtsmarktes sind die ersten Taler schon zusammengekommen.

Unterstützerkreis von mehr als 20 Leuten

Zum Schluss noch ein Wort zu den Migranten, die seit einiger Zeit in Meinsen leben. Fünf Familien sind es, vier stammen aus Balkanstaaten, eine aus Syrien. Laut Pastor Hinz steht man im intensiven Kontakt: „Die Flüchtlinge sind alle engagiert und helfen gerne, da wo ihre Hilfe gebraucht wird.“ Etwa zehn Helfer begleiten die Familien „sehr aktiv“ im Alltag – unter anderem wird Sprachunterricht angeboten oder Hilfe bei Behördengängen. Insgesamt besteht der Unterstützerkreis aus mehr als 20 Leuten, die immer wieder einspringen, wenn Not am Mann ist. Das Ganze habe sich – auch weil es nur wenig Wechsel gab – gut eingespielt. Wer sich für das Thema interessiert, kann eine Veranstaltung besuchen, die der Unterstützerkreis ab sofort einmal im Monat anbietet. Bei diesen Treffen sollen erwachsene Migranten, Mitglieder des Unterstützerkreises und interessierte Bürger „ins Gespräch kommen“. Ziel sei, „im Austausch etwas von der jeweils anderen Kultur zu erfahren.“  mig

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