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„Vince“ aus Hameln glänzen im Schloss Baum

Was hat Graf Zahl mit Jazz zu tun? „Vince“ aus Hameln glänzen im Schloss Baum

Bei der Releaseparty des Albums „a story about“ von der Jazz-Formation „Vince“ haben sich die Könner aus Hameln selbst übertroffen. „Ich freue mich immer wieder auf bestimmte Elemente und Überraschungen“, verriet Simon Becker-Foss.

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 Dirk Häfner brilliert an der E-Gitarre und Arne Müller überzeugt am Schlagzeug.

Quelle: tla

Rusbend (tla).  Das Publikum im Schloss Baum war ebenfalls begeistert. „Das war irgendwie sphärisch“, schwärmte eine Konzertbesucherin in der Pause. Gefühlvolle Einlagen vom Saxofon, sanfte E-Gitarren-Klänge oder ein Trommelwirbel sowie ein Kontrabass mit vielen Facetten haben für filmreife Musik im Jagdsaal gesorgt.

 „Jazz verändert sich ständig. Manche Melodien sind klassisch andere wiederum moderner“, erzählt Becker-Foss. Der Saxofonist arbeitet seit dem Jahr 2012 in Hannover als Lehrer, Komponist und Arrangeur. Außerdem hat er in Stockholm studiert. Die Stücke „Whatever“ und „Bernstein Part 2“ haben es der Band besonders angetan, weil diese sehr speziell sind und ineinander übergehen. Bestimmte Soundeinlagen, die eigentlich mehr aus dem Pop bis Elektropop bekannt sind, bringen die Zuhörer zum Träumen.

 Prägnant für die Musik von „Vince“ sind zudem die „Novemberlieder“. Sie stammen alle aus einem Zyklus und beugen mit viel Rhythmus und Swing-Anteilen gegen den berühmten „November-Blues“ vor. Die Inspirationen können unterschiedlicher nicht sein. Somit hat es Graf Zahl aus der TV-Serie „Sesamstraße“ mit „Count“ geschafft, in die Jazzwerke der Musiker aufgenommen zu werden. Der Abschluss war nach Zugaben wie der Anfang zunächst bescheiden ruhig und gekonnt leise, dann mit temperamentvollen Solo-Einlagen und wieder ausklingend sanfter – das ist Jazz von „Vince“.

 Dazu gehören außer Becker-Foss am Saxofon noch Dirk Häfner an der E-Gitarre, René Bornstein am Kontrabass sowie Arne Müller am Schlagzeug.

 Organisator Klaus Harms war ebenfalls ganz angetan von dem Konzert. Er zeigte sich zudem sichtlich zufrieden mit der Resonanz und freut sich schon auf die weiteren Veranstaltungen im Schloss Baum.

 Für Sonntag, 29. November, ist – passend zum ersten Advent – ein Kammerkonzert mit Robert Kusiolek und Ella Chekanova geplant. Beginn des Konzerts ist um 18 Uhr.

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