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Von Braunen, Füchsen und Schimmeln

Ahnsen / Reiterhof Von Braunen, Füchsen und Schimmeln

Ein paar Streicheinheiten von Kinderhand – das lassen sich die Pferde auf dem Reiterhof von Friedrich-Wilhelm Lohmann gern gefallen. Sie kommen dazu auch dicht ans Gatter, während die grasenden Kühe mit ihrem Nachwuchs lieber Distanz halten.

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Streicheleinheiten für den gutmütigen Schimmel. sig

Quelle: Picasa

Ahnsen. So ein Halbtagsbesuch auf einem landwirtschaftlichen Anwesen macht Ferienkindern immer wieder Spaß.

 Diesmal weilen Jungen und Mädchen aus der Samtgemeinde Eilsen zu Gast; in den nächsten Tagen werden zwei Obernkirchener Gruppen erwartet. Friedrich-Wilhelm Lohmann, Vorsitzender des Ahnser Reitervereins, ist schon seit über 20 Jahren Gastgeber für den Nachwuchs aus der Heimatregion.

 Von ihm erfahren die jungen Gäste auch einiges über das Züchten der „Hafermotoren“ und weshalb gerade die Hannoveraner Rasse weltweit so beliebt ist. Mehr als 50 Prozent der in Niedersachsen gezüchteten Pferde werden bei Auktionen von Ausländern erworben, weiß Lohmann zu berichten. Die Käufer kommen aus so fernen Ländern wie Amerika, Australien, Neuseeland und auch aus Russland und China.

 Der erfahrene Pferdefachmann erklärt den Kindern auch, dass die Hälfte dieser Vierbeiner „Braune“ genannt wird, weil ihr Fell diese Farbe hat. Daneben stellen noch die rot-braunen „Füchse“ einen Anteil von 40 Prozent. Die schwarzen Rappen und die hellen Schimmel kommen zusammen nur auf etwa zehn Prozent.

 Unter den 8000 Fohlen, die derzeit im niedersächsischen Zuchtgebiet jährlich das Licht der Welt erblicken, seien immer wieder Pferde dabei, die später bei Olympischen Spielen und anderen großen Turnieren Erfolge erzielen.

 Nach diesen Informationen lässt Lohmann drei Reitponys satteln, auf deren Rücken die Ferienkinder anschließend in der Halle unter Aufsicht einige Runden drehen dürfen. Das ist natürlich für die Kleinen immer wieder ein besonderes Erlebnis. Alle haben Schutzhelme mitgebracht. Nur am Schuhwerk gibt es etwas auszusetzen. Turnschuhe seien zum Reiten nicht geeignet, erklärt Lohmann.

 Die drei gutmütigen Ponys Forrest Gump, Fletty und Mona nehmen daran keinen Anstoß. Sie ziehen friedlich ihre Bahnen und hinterlassen nur strahlende Akteure, die stolz auf ihre sportliche Leistung und auf ihren Mut sind. Bevor die Eltern ihre Zöglinge wieder abholen, gibt es noch eine Runde Bratwurst mit Pommes frites für alle sowie Erfrischungsgetränke. sig

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