Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Vortrag über Eltern-Lehrer-Beziehung

Evesen Vortrag über Eltern-Lehrer-Beziehung

Was tun, wenn es zwischen Eltern und Lehrern kriselt? Wie verhalte ich mich in einem Eltern-Lehrer-Gespräch? Was kann ich selbst tun, um besser kommunizieren zu können? Diese und viele andere Fragen beantwortete Diplom-Pädagoge Detlef Träbert an seinem Vortragsabend im Petzer Gemeindehaus.

Voriger Artikel
Runder Tisch zum Thema Flüchtlinge
Nächster Artikel
Suche nach der dicksten Kartoffel

Diplom-Pädagoge Detlef Träbert berichtete Eltern und Lehrern davon, wie Kommunikation funktionieren kann.

Quelle: hil

Evesen. Obwohl sich die Grundschule Evesen in der glücklichen Lage befindet, eine funktionierende Eltern-Lehrer-Beziehung zu haben, waren viele interessierte Eltern der Einladung durch den Schulvorstand gefolgt.

„Wir sind stets an Qualitätssicherung interessiert und versuchen, die Kommunikation zwischen Eltern und Schule am Leben zu erhalten oder noch zu verbessern. Denn nur, weil zurzeit alles gut läuft, sollten wir uns nicht darauf ausruhen“, betonte der Schulleiter der Grundschule, Frank Suchland. Das Thema Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern wurde erst kürzlich in der Kino-Komödie mit Anke Engelke „Frau Müller muss weg!“ auf die Schippe genommen. Diesen Filmtitel hatte nun der Referent zum Anlass genommen, seinen Vortrag unter die Überschrift „Frau Müller, wir müssen reden!“ zu stellen.

„Vorurteile auf beiden Seiten machen Kommunikation häufig schwierig, wenn nicht gar unmöglich“, sagte Träbert. Er zeigte an einigen Beispielen, dass niemand unvoreingenommen in ein Gespräch geht, dass im Extremfall ganz einfache Verhaltensweisen verhärtete Situationen entschärfen können und gezieltes Nachfragen auf Killer-Phrasen wichtig ist. Kommunizieren bedeutet, sich anderen mitzuteilen. „Da können manchmal gemeinsame Momente des Schweigens besser weiterhelfen als kontinuierliches Sprechen. Heute erziehen nicht mehr wir alleine oder das klassische ,Dorf‘ unsere Kinder, sondern ein riesiges Bündel von gesellschaftlichen Faktoren, die täglich auf uns alle einwirken“, unterstrich Träbert. Die daraus entstehenden Probleme oder Konflikte blieben aber Eltern und Lehrern selbst überlassen. Umso wichtiger sei es, dass interessierte Eltern und Lehrer Orte oder Veranstaltungen finden, wo sie Hilfe, Informationen und Rat erhalten können.

Suchland dankte der Kirchengemeinde Petzen, insbesondere Pastor Heinz Schultheiß, für die Nutzungsmöglichkeit der Räume im Gemeindehaus. Ebenso dankte er der Sparkasse Schaumburg für die finanzielle Unterstützung dieses Vortragsabends.

Kontakt: Wer weitere Informationen zum Thema wünscht, findet diese unter www.schulberatungsservice.de. hil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg