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Vorzerkleinerer in Flammen

Großbrand beim Tönsmeier-Werk Vorzerkleinerer in Flammen

Mit einem Großaufgebot sind die Bückeburger Feuerwehren in der Nacht zum Dienstag im Tönsmeier Holzkontor im Hafen Berenbusch in Einsatz gewesen. 67 Einsatzkräfte rückten mit 18 Fahrzeugen aus, um das Feuer in einem Vorzerkleinerer zu bekämpfen. Die Polizei Bückeburg geht von einem Schaden von mindestens 350 000 Euro aus. Die Brandursache ist noch nicht ermittelt.

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Großeinsatz für die Bückeburger Feuerwehren in Berenbusch: Ein Vorzerkleinerer, unten nach dem Brand, hatte Feuer gefangen.

Quelle: pr.

Berenbusch.  Aufmerksame Anwohner hatten gegen 23.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Ortsfeuerwehren Bückeburg-Stadt, Cammer, Evesen, Meinsen-Warber-Achum und Röcke waren schnell vor Ort. Es war vorsorglich Großalarm gegeben worden, damit in der Nähe lagernde Altholzbestände geschützt werden konnten. Dabei profitierten die Feuerwehrleute von Einsatzerfahrungen aus den Jahren 2008 und 2011: Damals hatte es bereits Großbrände im Holzkontor, das damals noch zur Firma Interseroh gehörte, gegeben.

Das Feuer war nach Angaben der Feuerwehr und der Firma Tönsmeier, die den Betrieb im November vorigen Jahres komplett übernommen hatte, im Außenbereich an einem Vorzerkleinerer ausgebrochen. Außerdem sei ein Absetzcontainer mit Metallschrott in Mitleidenschaft gezogen worden. Gebäude und Lagerbestände seien nicht betroffen gewesen. Auch Gefahr für die Anwohner oder die Umwelt habe nicht bestanden, betont Tönsmeier in einer Pressemitteilung.

Die Feuerwehrleute starteten einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Strahlrohren. Zudem kam die Drehleiter mit einem Wenderohr zum Einsatz, um das Feuer gezielt von oben bekämpfen zu können. Mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten waren vor Ort. Bei der Suche nach versteckten Brandnestern leistete eine Wärmebildkamera gute Dienste.

Das erforderliche Löschwasser brachte die Eveser Feuerwehr heran. Sie verlegte mit dem erst im vergangenen Jahr in Dienst gestellten Schlauchwagen insgesamt 500 Meter Schlauchleitung. Um eine Umweltgefährdung zu vermeiden, wurde das abfließende Löschwasser vorsorglich aufgefangen. Weitere Einsatzkräfte leuchteten die ausgedehnte Einsatzstelle aus. Später rückte die Feuerwehr Bergdorf an, um die seit mehreren Stunden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt arbeitenden Kameraden mit kalten und heißen Getränken zu versorgen. Gegen 3 Uhr meldete Einsatzleiter Thorsten Lukaszyk „Feuer aus“ an die Leitstelle.

Der Prokurist des Holzkontors, Jörg Große-Wortmann, bedankte sich ausdrücklich bei der Einsatzleitung und den Einsatzkräften: „Die Feuerwehrleute haben schnell und professionell gehandelt, die Kommunikation mit allen Beteiligten war sehr gut.“

Das Holzkontor verarbeitet nach Firmenangaben in Berenbusch jährlich rund 85 000 Tonnen Altholz. Die Bandbreite reicht vom naturbelassenen Material bis zu Hölzern, die mit speziellen Schutzmitteln behandelt wurden. Nach einer zweistufigen Zerkleinerung erfolgt der eigentliche Aufbereitungsprozess. kk

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