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Bückeburg Ortsteile Zu Silvester sollen die Tiere in den Stall
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00:23 02.01.2015
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Bückeburg

„Viele Leute wissen nicht, dass Pferde Fluchttiere und daher ganz besonders schreckhaft sind“, sagt Hofreitschul-Mitarbeiterin Janna Glissmann. „Daher werden unsere Pferde bereits tagsüber nicht rausgelassen, um nicht durch verfrühte Böller in Panik zu geraten und sich möglicherweise zu verletzen.“ Besonders hilfreich bei Pferden sei die Nähe von vertrauten Menschen. Nachts sind die kostbaren Reittiere der Hofreitschule in ihren Stallungen ohnehin nie allein – aber in der Silvesternacht werde sich noch intensiver um die Tiere gekümmert, um sie nötigenfalls beruhigen zu können.
Eine echte Herausforderung ist die Silvesternacht für Maximilian Kopp: Der Tierschützer aus Nammen, seit vier Jahren Star einer jeden Schaumburger Landmesse Ährensache, hat über hundert gerettete Tiere, vorwiegend Hühner, Gänse und Enten, aber auch Schafe und Ziegen, auf seinem Grundstück so sicher unterzubringen, dass ihnen das Feuerwerk nicht zu sehr an die Nieren geht.
Äußerst empfindlich gegenüber dem Böllerlärm seien seine Kamerunschafe. Alle seine Tiere erhalten in der Silvesternacht mehr Futter als gewohnt. „Dann sind sie beschäftigt und etwas abgelenkt“. Zudem habe sich bewährt, in diesem Jahr geborene Tiere zu Alttieren in den Stall zu setzen.

jp

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