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Zwei Berufe mit Zukunft

Von Michael Werk Zwei Berufe mit Zukunft

Mit einem „Info-Tag“ hat sich die zivile Ausbildungswerkstatt im Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum (IHAZ) in Bückeburg Eltern der 40 jungen Leute vorgestellt, die dort zum 1. September eine Berufsausbildung begonnen haben.

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Am Beispiel eines Militärhubschraubers vom Typ BO 105 erläuterte der Azubi Gerrit Osterthun (links), welche Arbeiten an derlei ausgemusterten Fluggeräten im Rahmen der Berufsausbildung durchgeführt werden.

Quelle: wk

Achum. Eingeladen, einen Einblick in die Ausbildung zum Fluggerätemechaniker (Fachrichtung Instandsetzung) und Fluggeräteelektroniker zu erhalten, waren Schüler der in der Region beheimateten weiterführenden Schulen.

 Mit 5000 Azubis an bundesweit 32 Ausbildungswerkstätten nebst 400 weiteren Ausbildungseinrichtungen sei die Bundeswehr „einer der größten Arbeitgeber mit Ausbildungsstätten in Deutschland“, berichtete Harald Habben. Allein bei der von ihm geleiteten zivilen Lehrwerkstatt in der Schäfer-Kaserne würden derzeit – Neueinsteiger mit eingerechnet – 136 Jugendliche die dreieinhalb Jahre dauernde Berufsausbildung zum Fluggerätemechaniker respektive -elektroniker absolvieren.

Mehr Ausbildungsplätze

 Dabei ist die Anzahl der Ausbildungsplätze für angehende Flugzeuggerätemechaniker am Standort Achum laut Habben in diesem Jahr um zwölf Lehrstellen von bisher 16 auf nunmehr 28 Ausbildungsplätze erhöht worden. Hintergrund ist, dass der Standort Rheine der Heeresflieger im Zuge der „Bundeswehrstrukturreform“ geschlossen wurde und die dort angesiedelte Ausbildungswerkstatt nach Bückeburg verlegt worden ist. Um in der Schäfer-Kaserne die dafür benötigten räumlichen Kapazitäten zu schaffen, wurde eine große Halle, in der bis vor Kurzem noch Militärhubschrauber vom Typ CH-53 untergestellt waren, als zusätzliche Ausbildungswerkhalle umfunktioniert. Freigeworden war dieser Hangar, weil die CH-53 ihrerseits im Rahmen der Bundeswehrstrukturreform an einen anderen Standort verlegt worden sind.

 Zu den beiden Berufsausbildungen erläuterte Habben noch, dass die von ihm geleitete Ausbildungswerkstatt mit den Berufsbildenden Schulen Rinteln (Außenstelle Bückeburg) kooperiert, die für den theoretischen Unterricht zuständig ist. Mindesteinstiegsvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss nach der zehnten Klasse mit „guten Noten“ insbesondere in den Fächern Mathematik, Physik, Deutsch und Englisch. Die „gestreckte Abschlussprüfung“ teilt sich dabei wie folgt auf: in eine erste Prüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr, deren Ergebnis mit 30 Prozent in die Gesamtnote einfließt, und in eine zweite Abschlussprüfung zum Ende der Berufsausbildung, die mit 70 Prozent gewichtet wird.

 Wer die anspruchsvolle Ausbildung mit Erfolg abschließt, habe laut Habben „sehr gute Chancen“ auf eine berufliche Karriere bei der Bundeswehr oder in der zivilen Luftfahrt. So seien einige der in Achum ausgebildeten Flugzeuggerätemechaniker und -elektroniker inzwischen sogar im europäischen Ausland tätig.

wk

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