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100 Events an einem Abend

Lange Nacht der Kultur 100 Events an einem Abend

100 Veranstaltungen an mehr als 30 unterschiedlichen Locations an nur einem Abend – ein Mangel an Programmpunkten hat bei der „Langen Nacht der Kultur“ wahrlich nicht geherrscht.

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Gebannt verfolgen die Zuschauer die über ihren Köpfen ablaufende Laser-Show.

Quelle: wk

BÜCKEBURG. Insofern bestand die Herausforderung für die Besucher darin, sich aus der Fülle der Angebote die sie interessierenden Konzerte, Lesungen, Vorträge oder etwa Comedy-Darbietungen herauszusuchen und ihren Kulturtrip dabei so zu organisieren, dass sie in der Zeit von 18 bis 24 Uhr möglichst viele Offerten wahrnehmen konnten. Die Qual der Wahl hatte man nämlich dann, wenn zwei oder mehrere der favorisierten Veranstaltungen zur gleichen Zeit stattfanden und man sich zwangsläufig für eine entscheiden musste.

 So beispielsweise zwischen „selbst komponierten Rhythmen und Klängen“ der Bückeburger Didgeridoo-Foundation (Stadtbücherei), virtuoser „Gitarrenmusik“ (Matthias Greenslade, Joël-Le-Theule-Saal) und einem Gig der Carlos-Baker-Band, die im Heimatmuseum überwiegend eigene Blues-Songs ihres namensgebenden Kontrabassisten und Sängers im Gepäck hatte. Apropos: Die Songs waren dermaßen gut, dass Baker und seine drei Mitstreiter (Christoph von Storch, Gitarre; Thorsten Tackenberg, Keyboard; Martin Flathe, Schlagzeug) von ihrem Publikum immer wieder wieder mit lautstarkem Applaus gefeiert wurden.

 

 Um „Fesselmorde“ ging es dagegen bei einer Lesung der Autorin Nané Lénard, die in der rappelvollen Hofbuchhandlung Frommhold den mittlerweile achten Band ihrer „SchattenKrimi“-Reihe vorstellte: ein Schmöker mit dem Titel „SchattenGier“. Alternativ konnte man zur selben Zeit eine unter das Motto „Frag den Rabbi“ gestellte „Fragestunde“ der jüdischen Gemeinde (Historischer Rathaussaal) besuchen oder sich etwa „Die heitere Orgel“ in der Stadtkirche (präsentiert von Kantor Siebelt Meier) anhören.

 Spektakulär war eine im oberen Bereich der Langen Straße zu fetziger Discomusik auf eine aus Sprühnebel erzeugte Wasserwand projizierte „Laser-Show“ des örtlichen Unternehmens B.D.T. – Music & Light. Denn die Lichtkünstler malten mit ihrer computergesteuerten Laser-Anlage ständig wechselnde Motive – von grafischen Strukturen bis hin zu Körpersilhouetten – in die Luft. Eine Show, bei der zuvor jeder einzelne Lichtpunkt passend zur Musik programmiert worden war.

 Beeindruckend war nicht zuletzt das zum Abschluss auf dem Marktplatz gebotene Konzert des von Roman Reckling dirigierten Blasorchesters Krainhagen (B.O.K.) mit Gesangseinlagen von Charlotte Hagen. Ein Hörgenuss, dem bei lauschigem Spätsommerwetter ebenfalls zahlreiche Besucher beiwohnten.

 Unterm Strich war die „Lange Nacht der Kultur“ auch von den Besucherzahlen ein Erfolg: Bis 21 Uhr habe man bereits mehr als 2000 Stück der zum Eintritt zu den einzelnen Veranstaltungen berechtigenden Bändchen verkauft, berichtete Bettina Remmert (Stadt Bückeburg) zu jener Stunde. Und erfahrungsgemäß werde man bis 22.30 Uhr noch weitere Exemplare an den Mann respektive die Frau bringen, sodass es am Ende sicherlich um die 2500 Eintrittsbändchen sein dürften – also etwa so viel wie vor zwei Jahren, dem bisherigen Rekordjahr. Ob diese Bestmarke geknackt werden konnte, steht freilich erst nach der exakten Auszählung fest.  wk

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