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17 Angebote, die allesamt einen Besuch lohnen

Bückeburg / Kulturverein 17 Angebote, die allesamt einen Besuch lohnen

Der Bückeburger Kulturverein setzt in der Saison 2011/2012 gleich zu Beginn der Spielzeit mehrere kraftvolle Akzente. Nach dem von Ulrich Tukur grandios bestrittenen Auftakt stehen mit einem Tangoabend und einer Franz Liszt gewidmeten Doppelveranstaltung zwei weitere Hochkaräter auf der ersten Seite des Programmhefts. Insgesamt enthält das jetzt von Vereinsgeschäftsführerin Johanna Harmening und der stellvertretenden Vorsitzenden Ute Mai vorgestellte Heft 17 Angebote, die allesamt einen Besuch lohnen.

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Das Theater „Poetenpack“ kommt mit der Komödie „Mozart und Casanova“ in die Ex-Residenz.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). „Wir sind froh und glücklich“, schwärmen Harmening und Mai wenn sie auf das vom Osnabrücker Symphonie Orchester am Sonntag, 6. November, bestrittene Liszt-Konzert zu sprechen kommen. Mit der Abfolgestruktur des Abends betritt der Kulturverein im 64. Jahr seines Bestehens organisatorisches Neuland. Der erste Teil wird im Rathaussaal über die Bühne gehen, der zweite im Festsaal von Schloss Bückeburg. „Beide Säle sind an diesem Termin auf 504 Plätze ausgelegt“, erläutert das Duo, „und wir gehen davon aus, dass nicht allzu viele unbesetzt bleiben werden.“

Die Konzertreihe findet ihre Fortsetzung mit zwei Gastspielen des Göttinger Symphonie Orchesters. Der von Christoph-Mathias Mueller geleitete Klangkörper kommt am Sonnabend, 14. Januar, (Neujahrskonzert) und am Sonntag, 15. April, in die Ex-Residenz. Für die im Niedersächsischen Staatsarchiv beheimatete Kammermusik-Abteilung wurden in dieser Saison das Gitarrenduo „Amadeus“ (Sonntag, 20. November), das Duo „Kontrabass“ (Sonntag, 29. Januar) und das „Ulrike Spengler Trio“ (Sonntag, 26. Februar) verpflichtet. „Das von Dale Kavanagh und Thomas Kirchhof gebildete Gitarrenduo repräsentiert internationale Spitzenklasse, im Kontrabass-Duo agiert mit Nabil Shehata ein Preisträger des renommierten ARD-Musikwettbewerbs“, erläutern die Expertinnen.

Im Theater-Segment stehen Aufführungen der Ensembles „Theaterlust“ (Gretchen 89 ff, Sonntag, 22. Januar), „Poetenpack“ (Mozart und Casanova, Sonntag, 5. Februar) und „Nordharzer Städtebundtheater“ (Anton Tschechows „Drei Schwestern“, Mittwoch, 25. April) auf dem Programm. Zudem gibt es eine Vorstellung, die sich speziell an das junge Publikum wendet. „Hui Buh, das Schlossgespenst“ basiert auf Geschichten aus den Kinderbüchern „Der verfluchte Geheimgang“ sowie „Das mysteriöse Geisterbuch“ und verspricht am 19. November von der Darmstädter Compagnie „Theater auf Tour“ in Szene gesetzt, allerhand spannende Unterhaltung.
Die nächste Sonderveranstaltung erlebt der große Saal des Bückeburger Rathauses bereits am Sonnabend, 8. Oktober, wenn der Kulturverein zu seinem zweiten „Tangoabend“ einlädt. In dem an diesem Abend mit Stühlen und Tischen bestückten Saal zeichnen das „Quinteto Angel“ und der Sänger Sergio Gobi sowie das Tanzpaar Judith Reuss und Constantin Rueger für das passende Tango-Ambiente, die Ratskellerwirte mit kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken für das leibliche Wohl der Teilnehmer verantwortlich. Am Sonntag, 13. November, wechselt die Sonderveranstaltungsreihe ins Staatsarchiv, wo Frank Suchland (Lesung) im Zusammenspiel mit Ulrike Dangendorf (Akkordeon) unter dem Motto „Und wenn ich längst gestorben bin...“ nachdenkliche und erstaunlich heitere Texte über den Tod zum Vortrag bringt.

Die Reihe beschließt ein Vortrag von Martin Klingst zum Thema „Ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl – wo stehen die Vereinigten Staaten?“. Der gebürtige Bückeburger ist als Bürochef der Wochenzeitung „Die Zeit“ in Washington ein viel beschäftigter Mann, weshalb ein endgültiger Termin noch nicht feststeht.

„Klingst wird voraussichtlich Anfang Dezember nach Bückeburg kommen“, wissen Johanna Harmening und Ute Mai.

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