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20 Meter-Ast kracht auf Wohnmobile

Sturmschäden in Bückeburg 20 Meter-Ast kracht auf Wohnmobile

Glück im Unglück hatten Donnerstagabend mehrere Wohnmobilisten, die ihre Fahrzeuge auf dem Stellplatz am Schloss geparkt hatten: Sie befanden sich nicht in ihren Bussen, als eine Buche auseinanderbrach.

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Speziell ausgebildete Feuerwehrleute zerkleinerten den 80 Zentimeter dicken Baumabzweig. kk

Bückeburg. Ein 20 Meter langer Abzweig krachte auf zwei Wohnmobile und beschädigte diese erheblich. 20 Feuerwehrleute waren vier Stunden lang im Einsatz, um den Ast mit 80 Zentimeter Durchmesser zu zerlegen. Vorsorglich wurde der Platz geräumt und abgesperrt. Gestern ließ die Fürstliche Hofkammer, die den Platz betreibt, sicherheitshalber drei weitere Buchen fällen. Der Wohnmobilstellplatz soll ab dem heutigen Vormittag wieder zur Verfügung stehen.

 Gegen 19 Uhr erreichte der Notruf am Donnerstag die Feuerwehr Bückeburg-Stadt: „Baum auf Auto gestürzt“. Als die Helfer eintrafen, stellten sie fest, dass zwar „nur“ ein Baumteil abgebrochen war – dieses hatte es aber in sich. Eine Buche war auseinandergebrochen, ein 20 Meter langer Abzweig war abgestürzt und hatte zwei Wohnmobile teilweise unter sich begraben. Bevor mit der Beseitigung des Baumes begonnen wurde, kontrollierten die Feuerwehrleute nach Angaben von Pressewart Steffen Titze zunächst die Gasflaschen der Wohnmobile. Hierbei kam ein Gasspürgerät zum Einsatz.

 Erst als Entwarnung gegeben werden konnte, wurde der Baum zerlegt. Diese Aufgabe übernahmen speziell geschulte Feuerwehrleute, da der Durchmesser des abgebrochenen Baumteils circa 80 Zentimeter betrug.

 Einsatzleiter Oliver Witt entschied gemeinsam mit der Hofkammer, den Wohnmobilstellplatz räumen zu lassen, da auch der noch stehende Baumteil umzustürzen drohte. Dieser wurde inzwischen gefällt.

 Wie Hofkammerdirektor Christian Weber auf Anfrage mitteilte, sollten aus Sicherheitsgründen noch drei weitere Bäume, eine Hain- und zwei Rotbuchen, gefällt werden. Spezialisten der Hofkammer waren gestern den ganzen Tag mit schwerem Gerät dabei, die Schäden zu beseitigen. Der Platz soll möglichst heute wieder freigegeben werden, da er für das Mittelalterlich Spectaculum benötigt wird.

 Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht klar. Es blies zwar ein kräftiger Wind, Orkanböen waren aber nicht zu verzeichnen. Möglicherweise habe der Baum bei einem der Stürme der vergangenen Wochen einen „Knacks“ abbekommen, meint Weber. Die Bäume würden, ebenso wie die im Schlosspark, regelmäßig auf Schäden und Standfestigkeit überprüft. Zuletzt habe 2014 ein Baumkletterer die Buchen begutachtet. kk

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