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2018 kommt der zweite Abschnitt

Wirtschaftsplan 2018 kommt der zweite Abschnitt

Der Hafenbetrieb wird 2017 einen Jahresfehlbetrag von 9700 Euro ausweisen. Erträgen von 345000 Euro stehen im Erfolgsplan Aufwendungen in Höhe von knapp 355000 Euro gegenüber. Im Vermögensplan stehen Einnahmen von 269000 Euro Ausgaben in gleicher Höhe gegenüber, die Neuaufnahme eines Darlehens in Höhe von 65000 Euro ist vorgesehen.

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Voraussichtlich 2018 wird im südlichen Bereich des Hafens mit dem zweiten Abschnitt der Ertüchtigung des Hafens Berenbusch und der Ausweisung eines Gewerbegebietes begonnen.

Quelle: Archiv

BÜCKEBURG. Sowohl der Rat als auch der zuständige Betriebsausschuss Hafen haben dem Wirtschaftsplan 2017 ohne weitere Diskussionen einstimmig zugestimmt. In seinen Erläuterungen sagte Bürgermeister Reiner Brombach, dass sich „der Hafen durchaus zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt“.

In dem Eigenbetrieb Hafen hat die Stadt den Hafen ausgegliedert, um das Betriebsvermögen des Hafens rechtlich und organisatorisch vom allgemeinen Vermögen der Stadt zu trennen. Damit sind die umfangreichen Investitionen, die zur Ertüchtigung des Hafens notwendig waren und noch sind, aus dem Haushalt ausgegliedert und die entstehenden Aufwendungen und Folgekosten mit ihren wirtschaftlichen Auswirkungen klarer zugeordnet. Der operative Betrieb des Hafens wird seit dem 1. Januar 2015 durch die Hafen Bückeburg-Berenbusch GmbH wahrgenommen. Aufgrund der Wahrnehmung des operativen Geschäfts durch die GmbH verbleiben zum Beispiel die Umschlaggebühren bei der GmbH.

Zauneidechsen-Population muss geprüft werden

Im Erfolgsplan betragen die Umsatzerlöse 345000 Euro, die durch die Pachteinnahmen der Hafenanrainer und der Hafen Bückeburg-Berenbusch GmbH hereinkommen. Der Materialaufwand beträgt 46000 Euro. In ihm sind zum Beispiel knapp 7000 Euro enthalten, damit der Gleisanschluss Minden erhalten bleibt, auch wenn er derzeit nicht genutzt wird. Weitere Kosten entstehen durch Unterhaltungsarbeiten in Höhe von 24000 Euro oder aber durch die Eidechsenumsiedlung des ersten Abschnitts der Hafenertüchtigung. Die Abschreibungen sind mit 204000 Euro geprägt.

Im Vermögensplan sind 25000 Euro für die Planung von Kanälen und Straßenbau verankert, weitere 25000 Euro für den Grunderwerb an der Uferladestraße und 15000 Euro für ein Artenschutzgutachten. Für den zweiten Ausbauabschnitt des Hafens im südlichen Bereich muss geprüft werden, ob auch dort eine Zauneidechsen-Population ansässig ist, die umgesiedelt werden muss. 204000 Euro sind als Darlehenstilgung eingeplant.

Die Investitionen von 2017 sind größtenteils vorbereitende Planungen für den Beginn des zweiten Teils der Hafenertüchtigung, der Ertüchtigung des südlichen Hafengebiets zu einem Gewerbegebiet. Dafür sind im Jahr 2018 Investitionen in Höhe von 680000 Euro im Finanzplan verankert. Außer dem Bau von Kanälen und dem Ausbau von Straßen steht unter anderem der Abriss eines weiteren Speichers des alten Heeresverpflegungslagers an. Der entsprechende Bebauungsplan befindet sich bereits im Aufstellungsverfahren. rc

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