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225.000 Euro am Straußweg investiert

Bückeburg 225.000 Euro am Straußweg investiert

Was lange währte, ist jetzt offiziell gefeiert worden: Bis auf wenige Restarbeiten im Bereich von Bepflanzungen und privaten Grundstücksanschlüssen ist der Um- und Neubau des Straußwegs abgeschlossen.

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Bauamtsleiter Jörg Klostermann, Bürgermeister Reiner Brombach und der ehemalige Landesbischof Jürgen Johannesdotter als Vertreter der Anwohner bei der offiziellen Übergabe der Straße.

Quelle: jp

Bückeburg. Mehrere Monate dauerten die Bauarbeiten, in deren Zuge Kanalisation und Hausanschlüsse saniert, die Fahrbahndecke erneuert und die Bürgersteige abgesenkt wurden. Mit dem feierlichen Durchschneiden des Bandes übergaben Bürgermeister Reiner Brombach und Bauamtsleiter Jörg Klostermann die Straße wieder zurück an die Anlieger. Zuvor hatte der ehemalige Landesbischof Jürgen Johannesdotter als Vertreter der Straußweg-Anwohner symbolisch den letzten Stein verlegt und festgeklopft.

 Gebaut wurde im Straußweg rund ein halbes Jahr. Im April hatten die Arbeiten an der Kanalisation und den Hausanschlüssen begonnen. Seit August war der Straußweg dann für den eigentlichen Straßenbau nahezu durchgehend gesperrt, die meisten Anwohner konnten ihre Grundstücke in dieser Zeit nur zu Fuß erreichen. Rund 225.000 Euro sind von der Stadt Bückeburg in den Ausbau investiert worden. „Eine stattliche Summe angesichts einer Straße, die gerade einmal 155 Meter lang und 10 Meter breit ist“, meinte auch Reiner Brombach, „aber was gut werden soll, hat eben seinen Preis.“ Seit Anfang der 90er-Jahre sei die Sanierung der kleinen, von der Lülingstraße abzweigenden und an das Gelände der Jägerkaserne angrenzenden Sackgasse von den Anliegern gewünscht worden und auch dringend erforderlich gewesen, so der Bürgermeister. Vor allem habe sich die Fahrbahndecke in den letzten zwei Jahrzehnten stark nach oben gewölbt, wodurch es für viele Anlieger immer schwieriger geworden sei, mit ihren Fahrzeugen in ihre Grundstückseinfahrten einzubiegen. „Mit einem etwas tiefer gelegten Fahrzeug hat man da schon einmal auf dem Asphalt aufgesetzt.“

 Doch diese Zeiten sind nun glücklicherweise vorbei. Seit dem Umbau haben sowohl die Gehwege als auch die Fahrbahndecke eine einheitliche Höhe, mögliche Kollisionen von Autos mit der Bordsteinkante gehören damit für immer der Vergangenheit an. Reiner Brombach und Bauamtsleiter Jörg Klostermann dankten den Anliegern noch einmal ausdrücklich für ihre Geduld bei der deutlich länger als ursprünglich geplanten Bauphase. Vor allem die Arbeiten an Kanalisation und Leitungen seien für diese Verzögerungen verantwortlich gewesen, erläuterte der Bürgermeister. „Bei so einem alten Schätzchen wie dem Straußweg findet man häufiger mal Leitungen, die nicht in den Plänen verzeichnet sind, und muss erst einmal aufwendig überprüfen, ob man sie noch braucht oder nicht.“ Auch die Straßenbeleuchtung wurde erneuert: Statt von Gaslaternen wird der Straußweg zukünftig von modernen Energiesparlampen erhellt.

 Zur Feier der Straßeneinweihung hatte die Baufirma Brunkow aus Hüllhorst, die sowohl für die Kanal- als auch die Straßenbauarbeiten verantwortlich zeichnete, alle Anlieger zu einem kleinen, vorweihnachtlichen Beisammensein mit Glühwein und Gegrilltem eingeladen. In den nächsten Tagen werden nur noch letzte Restarbeiten, darunter die Bepflanzung der neuen Straßenbeete mit Bäumen, stattfinden. Für den Verkehr ist der Straußweg bereits jetzt wieder vollständig freigegeben.jp

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