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Bückeburg Stadt 2300 Medien ein Stockwerk runtergeschleppt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt 2300 Medien ein Stockwerk runtergeschleppt
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17:03 09.03.2012
Die umgezogene Bücherei in ihrem Behelfsraum im Untergeschoss. Quelle: mig
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Bückeburg (mig). Renovieren macht Arbeit. Nicht anders war das in diesen Tagen bei der katholischen öffentlichen Bücherei. Weit mehr als 2300 Medien mussten in Kisten verpackt eine Etage tiefer geschleppt werden. Dass der Umzug trotzdem an einem Tag abgeschlossen werden konnte, führt Mechthild Spillmann vom Bibliotheks-Team auf den Einsatz von 13 Gemeindegliedern zurück. „Nur mit ihrer Hilfe konnten wir das Ganze so schnell bewerkstelligen“, sagt sie.
Wie nötig die Sanierung im Rahmen der Einrichtung eines Familiengartens ist, zeigte die anschließende Inspizierung der Räume. Vor allem hinter den Regalen fanden sich Schadstellen, die jetzt erst einmal renoviert werden müssen. Bereits vor der Rücküberführung in den heutigen Raum soll mit der Umstellung auf EDV begonnen werden. „Dank der zugesagten Hilfen der Medienstelle des Bistums in Höhe von 500 Euro und des Bonifatiuswerks des Bistums in Höhe von 10 000 Euro sind wir sicher, dass wir die Bücherei gut ausstatten können“, zeigte sich der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Johannes Kersting, positiv gestimmt.
Doch damit nicht genug: Im Zuge der Einrichtung des Familiengartens soll das gesamte Gebäude einer Grundsanierung unterzogen werden. Noch in diesem Jahr werden die technischen Anlagen auf den neuesten Stand gebracht, eine energetische Wärmedämmung eingerichtet und neue Fenster eingesetzt. Seine Arbeit soll der Familiengarten, der die Eheberatung, den Caritas-Verband, den Kindergarten, die Pfarrei, die Bücherei und die ehrenamtlichen Gruppen umfasst, dann im Herbst aufnehmen. Das Ziel: Die vorhandenen Angebote zentrieren und sie miteinander vernetzen.
„Es werden auf diese Weise ganz neue Möglichkeiten geschaffen“, erläutert Bernhard Ellerhorst. Die Zusammenarbeit mit dem Bückeburger „Bündnisses für Familie“ werde für zusätzliche Effekte sorgen. „Niemand muss das Rad zweimal erfinden. Wir alle wollen gemeinsam die Familie von Jung bis Alt unterstützen“, betont Bernhard Ellerhorst.

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