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24 Stunden Alarmbereitschaft

Feuerwehr Bückeburg-Stadt 24 Stunden Alarmbereitschaft

Kein anderes Einsatzfahrzeug der Feuerwehr prägt das Stadtbild so sehr, wie der Kommandowagen der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt. Der rote VW Caddy mit gelber Warnbeklebung ist das Einsatzfahrzeug des Einsatzleitdienstes und fast täglich in der Stadt unterwegs.

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Die sechs Führungskräfte der Schwerpunktfeuerwehr Bückeburg-Stadt wechseln sich im Einsatzleitdienst ab: Ortsbrandmeister Oliver Witt (von links), der stellvertretende Zugführer Christian Rust, Zugführer Jörn Bielinski, der stellvertretende Zugführer Frank Schubert, Zugführer Daniel Hesseling und der stellvertretende Ortsbrandmeister Jürgen Pöhler.

Quelle: pr

Bückeburg.  Bei fast allen Einsätzen im Stadtgebiet ist der Einsatzleitdienst dabei. Oftmals trifft der Kommandowagen als Erstes an der Einsatzstelle ein. „In der Regel ist das Fahrzeug vier Minuten vor den Löschfahrzeugen da“, betont der Bückeburger Ortsbrandmeister Oliver Witt. Dieser Zeitvorteil ergibt sich aus der Tatsache, dass das Fahrzeug nicht in der Feuerwache an der Röntgenstraße stationiert ist, sondern beim diensthabenden Einsatzleitdienst.

 Egal, ob am Wohnort oder am Arbeitsplatz, immer steht das Fahrzeug vor dem Gebäude. Bei Alarm wird sofort alles stehen und liegen gelassen und die Feuerwehrmontur angelegt, bevor es zur Einsatzstelle mit dem Kommandowagen geht. „Dabei gewinnen die Führungskräfte wertvolle Minuten, da sie nicht erst im Privatwagen zum Feuerwehrhaus eilen müssen“, so Witt.

 Während bei Einsätzen innerhalb der Kernstadt der Einsatzleitdienst die Leitung des Einsatzes übernehme, bleibe diese bei Einsätzen in den Ortsteilen oder anderen Kommunen bei der jeweiligen Ortsfeuerwehr. „Dann wird die gelbe Einsatzleiterweste gegen die rote Zugführerweste getauscht“, so Witt. Immer erkennbar sei der diensthabende Einsatzleitdienst an einem roten Feuerwehrhelm. Ihn gibt es nur einmal in Bückeburg.

Vorreiter im Landkreis

Unter dem Helm verbirgt sich entweder der Ortsbrandmeister, sein Stellvertreter oder einer der beiden eingesetzten Zugführer oder deren Stellvertreter. Alle gehören der Schwerpunktfeuerwehr an. Sie verfügen über eine umfangreiche Ausbildung und spezielle Kenntnisse, beispielsweise über die 36 Objekte mit Brandmeldeanlagen im Stadtgebiet. Mindestens fünf Wochen Führungsausbildung sowie spezielle technische Lehrgänge absolvierten die Mitglieder des Einsatzleitdienstes an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz.

 Der Einsatzleitdienst wurde bei der Bückeburger Wehr vor vielen Jahren eingeführt – damals noch unter dem Begriff „Brandmeister vom Dienst“. Die Bückeburger waren Vorreiter im Landkreis. Inzwischen sind die Führungskräfte mit der dritten Fahrzeuggeneration im Einsatz.

 Als aktiver Einsatzleitdienst müssen die Kameraden zusätzliche Entbehrungen in Kauf nehmen: So können sie während ihrer Dienstzeit den Einzugsbereich der Stadt Bückeburg nicht verlassen. „Ein kurzfristiger Familienausflug ist somit nur innerhalb der Stadt Bückeburg möglich“, berichtet Ortsbrandmeister Witt.

 Auch über die Weihnachtsfeiertage und in der Silvesternacht muss der Einsatzleitdienst rund um die Uhr bereit stehen. An anderen Feiertagen ist der Dienst ebenfalls in Bereitschaft.  r

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