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24 neue Flüchtlinge in der Jägerkaserne

Bückeburg 24 neue Flüchtlinge in der Jägerkaserne

Die Zahl der Flüchtlinge in der Übergangsunterkunft in der Jägerkaserne ist nahezu unverändert bei 242. Zwar sind in den vergangenen Tagen rund 30 Flüchtlinge nach Angaben des DRK-Kreisvorsitzenden Bernd Koller weitergereist. Aber gleichzeitig sind in jüngster Zeit 24 Flüchtlinge neu in Bückeburg eingetroffen.

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Bückeburg. Einmal elf und einmal 13 Menschen waren über München nach Deutschland eingereist. Sie hätten zum Teil Verwandte oder Bekannte, die in Bückeburg untergebracht sind. Diese standen vor der Wache der Kaserne und wollten hinein. Wie sie letztendlich nach Bückeburg gekommen sind, weiß keiner so genau. Koller: „Sie waren schlichtweg da.“

Sowohl Koller als auch die Polizei Bückeburg widersprachen Gerüchten, dass Schleuser oder Schlepper am Werk gewesen sein könnten. Darauf gebe es keinerlei Hinweise, hieß es. Anfang der Woche sei eine Person nach entsprechenden Hinweisen seitens der Polizei kontrolliert worden – ohne Ergebnis.

Das DRK richtet sich mittlerweile auf eine längere Arbeit in der Jägerkaserne ein. Nach Auskunft von Koller werden ein Küchencontainer sowie zwei Bürocontainer aufgestellt. Für die Toilettenanlage, derzeit noch Dixi-Klos, wird nach einer beheizbaren Lösung gesucht. Die Duschcontainer sind nicht das Problem, da sie beheizbar sind.

Am Donnerstag wird die Leitung der DRK-Bereitschaft aus der Betreuung der Flüchtlinge herausgezogen, damit sie wieder für ihre eigentliche Aufgabe zur Verfügung steht – der Hilfe in Unglücks- oder Katastrophenfällen. Stattdessen ist Eckhard Ilsemann, Chef der SPD-Fraktion im Kreistag, als Leiter der DRK-Flüchtlingshilfe Schaumburg, hauptamtlich vom DRK eingestellt worden. Sieben Mann werden derzeit vom DRK zur Betreuung der Flüchtlinge in der Jägerkaserne gestellt. Bernd Koller: „Viel zu wenig. Wir sind nach wie vor dringend auf die Unterstützung von freiwilligen Helfern angewiesen.“ rc

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