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26.000 Besucher in Bückeburg

Landpartie auf Vorjahresniveau 26.000 Besucher in Bückeburg

Mit 26.000 Gästen hat die Landpartie 2016 die gleiche Besucherzahl erzielt wie im Vorjahr. Dabei war die 17. Auflage des Events auf dem besten Wege, sogar die Spitzenjahre 2011 und 2012 mit jeweils 28000 Besuchern zu überrunden.

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Die Schlossbrücken-Jam bildet das Finale der Landpartie.

Quelle: jp

Bückeburg. Nicht nur der Eröffnungstag verzeichnete Spitzenwerte, auch am Freitag, dem ansonsten ruhigsten Tag, strömten mehr Gäste ins Schloss und in den Schlosspark als jemals zuvor an einem Landpartie-Freitag. Am Sonntag jedoch ließen sich so viele potenzielle Besucher von Unwetterwarnungen abhalten, dass die Landpartie unterm Strich eine Punktlandung auf dem Besucherniveau des Vorjahres hinlegte.

Mit dem Motto Strandpartie scheinen Veranstalter wie Aussteller hingegen ins Schwarze getroffen zu haben: „Das Thema wurde von den Ausstellern ideal umgesetzt und hat die Besucher begeistert“, so die Bilanz von Hofkammerdirektor Christian Weber. „Dass die Landpartie sich immer wieder neu erfindet, ist auch das Merkmal, das uns von anderen Veranstaltern unterscheidet und was die Leute dazu bringt, jedes Jahr wiederzukommen.“

„Dieses maritime Motto war wirklich wie für uns gemacht“, so die Einschätzung von Martina Feick aus Ahnsen, die mit ihrer Firma Tinekken wieder auf der „kleinen Wiese“ linksseitig der Schlossbrücke ausstellte. Das Gros der Landpartie-Besucher rekrutiere sich aus Norddeutschland und sei daher von dem Motto Strandpartie angesprochen worden. „Das könnten wir eigentlich jetzt jedes Jahr machen.“

Ringelshirts und Ringelsocken

Ähnlich die Einschätzung von Heide Reimer von der Gärtnerei „Raum in Grün“ aus Rusbend: „So viele Leute, die in Ringelshirts und Ringelsocken gekommen sind, hätte ich mir nie vorgestellt.“ Maritim ging es auch am Stand von Decora e Vive im weißen Saal des Schlosses zu: „Meerblaue Seifen oder Kissen mit Muscheln – die Leute haben einfach alles gekauft“, so Inhaberin Deliah Meyer.

 Seiner kulinarischen Phantasie ließ Sven Timrott freien Lauf: Sein Spargel-Pesto gehörte zu den raffiniertesten Kreationen, die der Delikatessenspezialist aus Edenkoben für die Landpartie ersonnen hatte. Dass aber ausgerechnet Zitronen-Aioli am Schnellsten vergriffen sein würde, hätte er sich auch nicht träumen lassen. Einen erfolgreichen Einstand hat die Brennerei Schulze-Rötering auf der Landpartie hingelegt: Martin Schulze-Röthering, Inhaber des 250 Jahre alten Familienbetriebs aus Ahlen, zeigte sich nicht nur beeindruckt vom Niveau der Kundschaft: „Das waren Leute, die echtes Wissen von Destillaten hatten und wussten, wovon sie sprachen.“

Das Beste hat sich die Landpartie bis zum Schluss aufgehoben: Bei der Brücken-Jam ließen Alexander zu Schaumburg-Lippe und Musiker aus der Region den Tag ausklingen – bei Sonne und nicht, wie angekündigt, bei Gewitter und einem riesigen Publikum, das bis in die späten Abendstunden auf der Schlossbrücke feierte.

 

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