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310 Haushalte können noch schnell im Internet shoppen

Bückeburg / DSL-Ausbau 310 Haushalte können noch schnell im Internet shoppen

„Ein schneller Internetanschluss ist mittlerweile unverzichtbar, deshalb ist das ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft von Bückeburg“, sagte Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach heute anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des DSL-Ausbaus. Die Telekom hat das Datennetz in den Ortsteilen Berenbusch, Evesen und Nordholz mit der neuesten Technik ausgestattet.

Bückeburg. Rund 310 Haushalte können jetzt dank DSL (Digital Subscriber Line) schneller im Internet surfen, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. Je nachdem, wie weit die Bürger vom Schaltgehäuse entfernt wohnen, erreicht die Übertragungsgeschwindigkeit bis zu 16 Megabit pro Sekunde. Die Anschlüsse können ab sofort gebucht werden.
Der DSL-Ausbau auf dem Land ist kostspielig: „Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kostet bis zu 70 000 Euro“, sagte Uwe Ingenhaag, Beauftragter für den Breitbandausbau in Niedersachsen bei der Deutschen Telekom. „Die Telekom hat bundesweit bereits über 3000 DSL-Ausbaukooperationen mit Gemeinden geschlossen. Jede Stunde wächst das Telekom-Glasfasernetz um eineinhalb Kilometer.“
Die Inbetriebnahme ist Teil des Ausbauprogramms Cluster „Süd-Niedersachsen“, mit dem die Deutsche Telekom 98 sogenannte „weiße Flecken“ in den Landkreisen Schaumburg, Goslar, Hameln-Pyrmont, Osterode, Göttingen, Northeim und Holzminden schließt. Hierfür investiert das Unternehmen mehr als 19 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen steuert weitere 10 Millionen Euro bei. Rund 56 000 Haushalte werden hierbei mit schnellem Internet versorgt. Die Ausschreibungsbedingungen des Landes waren technologieneutral, damit kommen sowohl Festnetz- als auch Mobilfunklösungen zum Einsatz. Die Telekom setzt dabei auf einen Technologie-Mix: 44 Prozent des Ausbaus erfolgen per Festnetz, 56 Prozent über Mobilfunk.
Einfach ein paar Kabel einstöpseln, und schon geht es per DSL wunderbar schnell ins Internet. Aber dahinter steckt eine enorm aufwendige Technik, wie die Telekom in einer Pressemitteilung erläutert. Auf ihrer langen Reise durch das ganze Telefonnetz werden die Datensignale von einer Vielzahl von technischen Einrichtungen verarbeitet und verteilt. Dabei wird das DSL-Signal schwächer, je weiter der nächste Knotenpunkt des Telefonnetzes vom heimischen Computer entfernt ist. Damit in Berenbusch, Evesen und Nordholz der Datenverkehr ungehindert fließen kann, wurden rund acht Kilometer Glasfaser verlegt und vier neue Kabelverzweiger eingerichtet.
 4 Kontakt: Wer sich für einen der neuen Anschlüsse interessiert, wird unter der kostenlosen Rufnummer 08 00-3 30 30 00 über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife beraten. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom – oder anderen Anbietern – nutzt, kann die höhere Internetgeschwindigkeit buchen.

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