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Alexander hilft auf Sri Lanka

3500 gebrauchte Brillen für die Bevölkerung


Bückeburg. Noch bevor die Sonne über der Tropeninsel Sri Lanka aufgegangen ist, strömen Menschen von nah und fern herbei, um auf die Ankunft dreier Männer aus Deutschland zu warten.

Ein schweißtreibender Job: Alexander verteilt Brillen auf Sri Lanka.

© interhelp.info

Landrat Piyal Nishanta De Silva hatte den Besuch im Urwald-Dorf Millagasudumulla mit Plakaten angekündigt. Tausende kamen – sie alle hofften, eine Brille mit ihrer Sehstärke, die die Interhelp-Mitglieder Alexander zu Schaumburg-Lippe, Ulrich Behmann und Reinhold Klostermann ins Land gebracht hatten, zu bekommen.

Weit mehr als 3500 gebrauchte Sehhilfen hatten Menschen aus den Landkreisen Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Hannover der Hamelner Hilfsorganisation „Interhelp“ geschenkt. „Eine Brille kostet auf Sri Lanka 20 bis 30 Euro. Für die meisten Menschen ist das mehr Geld als sie erübrigen können“, sagt Interhelp-Vize Reinhold Klostermann. „Das Problem ist doch, dass Menschen, die nicht mehr gut gucken können, ihren Job verlieren und keinen neuen mehr bekommen. Sie sitzen dann auf der Straße und müssen Hunger leiden“, ergänzt zu Schaumburg-Lippe.

Der Interhelp-Schirmherr lief trotz schwül-heißer Temperaturen um 35 Grad zur Höchstform auf: Stundenlang half er Menschen in Not, die für sie richtige Brille zu finden. „Wir hatten sri-lankische Zeitungen dabei. Diejenigen, die dank einer gespendeten Brille wieder lesen konnten, waren überglücklich. Viele falteten die Hände zum Gebet, einige fielen als Zeichen des Dankes sogar auf die Knie“, beschreibt der Interhelper aus Bückeburg die Reaktionen der Bedürftigen.

Nicht zu vergessen: Am gestrigen Dienstag ist das Interhelp-Vorstandsmitglied Mahinda Nallanathan auf eigene Kosten nach Sri Lanka geflogen. Im Gepäck hat der Helfer mehrere hundert gespendete Brillen für Bedürftige. cla

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  • Ches Kommentar: Dümmer geht's nimmer Majik – 27.03.09
    Lieber Che, Ihr Kommentar ist wirklich von strahlender Dummheit. Sie dürfen wiederkommen und Haare in der Suppe finden, wenn Sie selbst etwas für andere geleistet haben.

    Natürlich wird Ihnen jeder Optiker erzählen, dass nicht optimal angepasste Brillen den Sehfehler nicht optimal ausgleichen. Dürfen Menschen in der Dritten Welt, die sich keine Brille kaufen können, deshalb überhaupt keine Brille tragen, selbst wenn eine annähernd passende verfügbar ist?

    Die Aktion in Sri Lanka war nicht die einzige ihrer Art. Weltweit sammeln große und kleine Hilfsorganisationen Brillen für Menschen, denen damit erstmals besseres Sehen ermöglicht wird. Und zum Glück lassen sich die Hilfsbereiten dieser Welt nicht von törichten Unkenrufen wie Ihrem in die Suppe spucken.

    Unterdessen gilt für Sie und Leute Ihres Schlages: Erst denken, dann schreiben.
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  • Brillenrecycling auf Sri Lanka che – 18.03.09
    Tolle Idee! Ohne Optiker werden da den Armen der Ärmsten verpasst. Super! Fragen Sie doch mal den Optiker Ihres Vertrauens, was mit dem Sehvermögen passiert, wenn man einfach so eine Brille benutzt, die nicht wirklich angepasst ist... Ganz genau, das Sehvermögen verschlechtert sich unter Umständen rapide.

    Ein bisschen erinnert die Aktion schon an die Kolonialherren längst vergangen gewähnter Zeiten beim Verteilen von - Glasperlen. Und irgendwie ist der ganze Bericht ein bisschen peinlich, weil es letztlich nicht um die Sehkranken Sri Lankas geht, sondern um die selbstherrlicher Verteiler der Brillen.
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